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Pressemitteilung

Frühe Hilfen verhindern häusliche Unfälle

Potsdam, 9. Februar 2012. Wenn Fachkräfte aus den Bereichen Frühe Hilfen und Unfallprävention zusammenarbeiten, können sie Unfälle bei Kindern besser verhindern. Das ist ein Ergebnis der gemeinsamen Fachtagung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) und der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Rund 160 Fachkräfte aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen und kommunalen Netzwerken sind heute in Potsdam zum Thema: "Wie konnte das passieren? Frühe Prävention von Unfällen im Kontext Früher Hilfen" zusammengekommen, um ihr Wissen über Verletzungen bei Kindern zu erweitern und mehr über die Kinderunfallprävention zu Hause zu erfahren.
 Pressemitteilung
 Programm und Tagungsbeiträge

Aktuell

Sicher durch den WinterSicher durch den Winter

Das Projekt "Sicher durch den Winter" der Initiative "Wir können das!" hilft Kindern mit Experimenten und Spielen die Unfallgefahren des Winters kennenzulernen und zu vermeiden. Die Praxismodule der Initiative wurden zur Unfallverhütung in der Kindertagesstätte entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.wir-koennen-das.de.
 Praxismodul "Sicher durch den Winter" (pdf)

Ausschreibung

Projekt Vergiftungsprävention für Migrantenfamilien

Praktikant/in gesucht

Die BAG sucht eine/n Praktikantin/Praktikant im Projekt „Vergiftungsprävention für Migrantenfamilien“ zur Mitwirkung bei der Vorbereitung des Kindersicherheitstags „Achtung giftig!“. Der/Die Praktikant/in wird Einblicke in die typischen Abläufe und Herausforderungen einer NGO, in Netzwerk- und Koordinierungsarbeit und in Themenstellungen rund um Kindersicherheit gewinnen.
 zur Ausschreibung

Fachbericht

Fachbericht des Statistischen Bundesamtes Drei Kinder und Jugendliche pro Tag starben 2009 durch Unfälle, Gewalt oder Suizid

Das Statistische Bundesamt hat den Fachbericht "Unfälle, Gewalt und Selbstverletzungen bei Kindern und Jugendlichen" aktualisiert 

Wiesbaden, 09.01.12 - Im Jahr 2009 starben insgesamt 1076 Kinder und Jugendliche an den Folgen von Unfällen, Gewalt oder Selbstverletzungen (Suizid). Unfälle, Gewalt aber auch Suizid zählen somit zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen. Verletzungen und Vergiftungen waren häufig Gründe für eine Krankenhauseinweisung. Detaillierte Ergebnisse bietet der aktualisierte Fachbericht auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes (Destatis):
 Fachbericht auf www.destatis.de

Herzlich Willkommen

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder, mehr als 537.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln und vernetzend tätig zu sein. Auf dieser Webseite finden Sie Angebote

  • für Eltern und Betreuungspersonen: wir informieren über Unfallrisiken in Heim und Freizeit, geben Sicherheitshinweise und Tipps
  • für Fachleute: wir berichten über Hintergründe zur Unfallprävention in Deutschland, bieten Daten zur Unfallhäufigkeit, Trends und Termine.
  • für Journalisten und Journalistinnen: wir stellen Pressetexte, bunte Berichte und Fotos bereit.

mehr über uns ...

Newsletter vom 15.11.2011

Betreten der Eisfläche verboten
© kai-creativ - Fotolia.com

Eisregeln der DLRG

Was passiert, wenn eine Person ins Eis einbricht?

Im Unglücksfall bleiben dem Eingebrochenen nur wenige Minuten, um gerettet zu werden. Das Eiswasser kühlt den Körper schnell aus. Der Eingebrochene kann bewusstlos werden und ertrinken. Schnelle Hilfe ist überlebenswichtig!

Die DLRG-Jugend Bayern hat im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Cool & Sicher!" die Eisregeln der DLRG kindgerecht aufbereitet und führt in Schulen und Kindergärten Eisregel-Trainings durch. Im Internet können die Regeln mit leicht verständlichen Illustrationen nachgelesen werden:

 Eisregeln der DLRG

Qualitätsentwicklung in der Kinderunfallprävention

Das Fachportal  www.bzga.de/kindersicherheit, eine Koproduktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V., bietet als Online-Datenbank einen Überblick über Maßnahmen und Medien zur Prävention von Kinderunfällen. Die dort vorgestellten mehr als 500 Angebote von A-Z setzen sich alle gezielt für die Unfallverhütung ein.

Um sicher zu stellen, dass herausragende Ideen und Materialien weiter verbreitet und als Vorbild genutzt werden, hat eine Expertengruppe auch die Qualität der Angebote unter die Lupe genommen. Hierfür wurden Kriterien guter Praxis definiert, mit denen Maßnahmen und Medien nach einem Qualitätsraster bewertet werden. Die Identifizierung und gezielte Bekanntmachung der vorbildlichen Modelle bezieht sich zunächst auf Printmedien. Qualität soll in Zukunft bereits bei der Medienentwicklung groß geschrieben werden, wünschen sich die beteiligten Expertinnen und Experten. Alle Interessierten, die schon bei der Konzeption ihres Mediums eine Selbstbewertung vornehmen möchten, finden unter  www.bzga.de/kindersicherheit Checklisten zur Qualitätsprüfung.


SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn, info@kindersicherheit.de