Herzlich Willkommen
Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder, mehr als 537.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln und vernetzend tätig zu sein. Auf dieser Webseite finden Sie Angebote
- für Eltern und Betreuungspersonen: wir informieren über Unfallrisiken in Heim und Freizeit, geben Sicherheitshinweise und Tipps
- für Fachleute: wir berichten über Hintergründe zur Unfallprävention in Deutschland, bieten Daten zur Unfallhäufigkeit, Trends und Termine.
- für Journalisten und Journalistinnen: wir stellen Pressetexte, bunte Berichte und Fotos bereit.

Quelle: drubig-photo - Fotolia.com
Kindersicherheitstag 2013 -
Von Null auf sicher!
Auch im Jahr 2013 wird die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. wieder den Kindersicherheitstag organisieren. Im Mittelpunkt sollen dabei die Kleinsten stehen.
Das höchste Risiko, an den Folgen eines Unfalls zu sterben, haben Säuglinge und Kleinkinder. Der häufigste Unfallort in dieser Altersgruppe ist das Zuhause und die unmittelbare Wohnumgebung. Bei kleinen Kindern steigt die Rate der unfallbedingten Krankenhausbehandlungen alarmierend an.
Experten schätzen, dass 60 % der Kinderunfälle vermeidbar sind - durch vorausschauendes Verhalten, durch altersentsprechende Sicherheitsmaßnahmen und durch eine sorgfältige Aufsicht. Kinder wachsen sicherer auf, wenn Eltern für Risikosituationen sensibilisiert sind und die richtigen Vorkehrungen treffen.
Aus diesem Grund setzt der Kindersicherheitstag 2013 den Fokus auf Kinder von 0 bis 3 Jahren mit dem Ziel einer Prävention von Anfang an.
Weitere Informationen zum Kindersicherheitstag 2013 finden Sie hier
Expertise „Unfallverhütung und Kindersicherheit in der Kindertagespflege“ für Qualifizierungsmaßnahmen von Tagespflegepersonen
Durch den Ausbau des Angebotes zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren werden immer mehr Kinder in diesem Alter außerhalb der Familie betreut. Die Kindertagespflege ist dabei neben der Betreuung der Kinder in Kindertagesstätten ein zweiter Baustein des professionellen, qualifizierten Betreuungssystems. Um eine Pflegeerlaubnis zu erhalten, ist eine Qualifikation erforderlich. Die Expertise „Unfallverhütung und Kindersicherheit in der Kindertagespflege“, die von der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. im Auftrag durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde, dient als Grundlage für die Behandlung des Themas Unfallverhütung und Kindersicherheit im Qualifizierungshandbuch des Deutschen Jugendinstituts (DJI).




