Herzlich Willkommen
Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder, mehr als 537.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit hierauf aufmerksam zu machen, Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu entwickeln und vernetzend tätig zu sein. Auf dieser Webseite finden Sie Angebote
- für Eltern und Betreuungspersonen: wir informieren über Unfallrisiken in Heim und Freizeit, geben Sicherheitshinweise und Tipps
- für Fachleute: wir berichten über Hintergründe zur Unfallprävention in Deutschland, bieten Daten zur Unfallhäufigkeit, Trends und Termine.
- für Journalisten und Journalistinnen: wir stellen Pressetexte, bunte Berichte und Fotos bereit.
NEU: Newsletter vom 04.04.2012
Kindersicherheitstag 2012
Jedes Jahr am 10. Juni findet der nationale Kindersicherheitstag mit dem Ziel statt, auf Kinderunfälle und deren Präventionsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Organisiert und ausgerichtet werden der Tag und die Aktionen von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.
Der Schwerpunkt des Kindersicherheitstages 2012 liegt auf der Vermeidung von Vergiftungsunfällen und steht unter dem Motto "Achtung, giftig! Mehr Sicherheit für Kinder".
Presseseminar für Journalistinnen und Journalisten
Etwa 19.000 Kinder bis 15 Jahre müssen jährlich in Deutschland wegen einer Vergiftung ärztlich behandelt werden. Eine zielgerichtete Aufklärung von Eltern mit kleinen Kindern über giftige Stoffe im Haushalt ist vor diesem Hintergrund notwendig. Insbesondere nicht-deutschsprachige Familien können sich nur unzureichend informieren. Um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu wecken, führt die BAG am 6. Juni 2012 das Seminar „Achtung giftig! Mehr Sicherheit für Kinder. Vergiftungsunfälle bei Kindern verhüten“ für interessierte Journalistinnen und Journalisten durch.
Garten - für Kindersicherheit sorgen
Der Garten bietet viele Spielmöglichkeiten im geschützten Rahmen. Er hat damit schon für die Kleinsten eine wichtige Bedeutung, und so bleibt es auch für die Älteren. Eltern wissen ihre Kinder in der Nähe, hören sie und sollten aber auch immer wieder einmal einen Blick auf die Kleinen werfen.
Der Erfahrungsraum Garten ist allerdings nicht ganz ohne Risiko. Giftpflanzen und Arbeitsgeräte, Baumhaus und Spielgeräte, vor allem aber Teich/Pool und fehlende Vorsicht beim Grillen können zur Gefahr werden! Sorgen Sie also vor durch Sicherung und Vorbeugung, mit Aufklärung und festen Regeln.
Während die jüngeren Kinder noch eine lückenlose Beaufsichtigung brauchen, machen die Größeren mehr und mehr eigene Erkundigungen und Erfahrungen. Damit wachsen die Risiken. Kinder sollen sich bewegen und toben. Sie sollen lernen, üben, sich erfahren und einschätzen, Konsequenzen kennen. Dazu gehören die kleinen Misserfolge und Verletzungen, wenn sie übertrieben haben und unvorsichtig waren. Aber mehr auch nicht. Die wirklichen Gefahrenquellen müssen Sie als Eltern vorausschauend aus dem Weg räumen.
Der Garten ist "Gefahrenpunkt des Monats" im April in unserem Forum Kindersicherheit. Sie finden ausführliche Informationen zu den Gefahrenquellen hier:


