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Etagenbett und Hochbett

Etagenbett und Hochbett

Etagen- oder Hochbetten sind grundsätzlich mit einem erhöhten Unfallrisiko behaftet. Besonders Kleinkinder können die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht ausreichend einschätzen und sind häufig auch motorisch überfordert, die Leiter zu benutzen.

 

Typische Unfälle

  • Kind stellt sich auf das Bett, spielt und tobt und stürzt.
  • Kleinere Geschwister verlieren das Gleichgewicht und stürzen.
  • Kind fällt von der Leiter.
  • Kinder gelangen über das Hochbett an das offene Fenster und stürzen hinaus.

 

Kauftipps

  • Stabilität prüfen, Rütteltest am Ausstellungsmodell
  • Bettgestell nicht aus Spanplatten, sondern aus Holz oder Metall
  • eine ausreichend hohe Brüstung ist vorhanden (laut der Norm soll die Höhe zwischen der Oberkante der Matratze zur Oberkante der Brüstung mindestens 16 cm betragen, empfohlen sind 30 cm)
  • Leiter fest mit dem Bett verbunden und mit Handlauf
  • keine scharfen, spitzen Kanten
  • Lattenrost liegt fest im Bettenbodenrahmen
  • Abstand der Leitertritte zwischen 20 und 30 cm
  • Auftrittsbreite der Stufen mindestens 30 cm
  • Auftrittstiefe mindestens 9 cm
  • Sicherheitszeichen, z.B. GS-Zeichen, sollten vorhanden sein

  

Sicherheitstipps für den Gebrauch

  • Hochbett tagsüber absichern, z. B. Leiter abnehmen.
  • Mitgelieferte Matratze verwenden, da sonst die Sicherheitsabmaße nicht mehr gewährleistet sind.

  • Bett an der Wand befestigen.
  • Verzicht auf Federkernmatratzen (laden zum Toben ein).
  • Leiter mit Anti-Rutschbelag ausstatten.
  • Weichen Untergrund vor dem Bett auslegen.
  • Abstand zur Wand, zu Kabeln, Elektrogeräten, Steckdosen, Gardinen, Heizkörpern und Fenstern gewährleisten.
  • Regeln aufstellen, z.B. "Nicht auf dem Bett toben und springen!".

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Broschüre "Einkaufen für die Kleinsten".