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Erste Hilfe: Die wichtigsten Grundregeln Was tun, wenn ...
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Was tun ...

Stromschlag

Kinder werden von Steckdosen und elektrischen Geräten magisch angezogen - vielleicht gerade weil das Berühren von den Eltern verboten wird. Viel zu viele Stromquellen sind nicht kindersicher.

Unfälle mit elektrischem Strom sind besonders gefährlich, wenn Wasser mit im Spiel ist (nasser Boden, Haartrockner fällt in die Badewanne).
Bei Elektrounfällen können Herzrhythmus-Störungen auftreten: Es wird weniger oder kein Blut und damit zu wenig Sauerstoff im Körper transportiert. Dieser Zustand kann nach wenigen Minuten zum Tod führen.

Eine weitere Gefahr sind sichtbare Verletzungen, die wie Verbrennungen aussehen. Dabei kann sich aber hinter kleinen Brandmalen eine viel schwerere innere Verletzung verbergen!

Was tun?

Bewahren Sie Ruhe.
Unterbrechen Sie den Stromkreis - sofort Stecker ziehen oder Sicherung ausschalten. Ist das nicht möglich, das Kind mit einem schlecht leitenden, trockenen Gegenstand (Besenstiel, Holzstuhl, Ledergürtel) von der Stromquelle entfernen.
Sichtbare Verletzungen mit sauberen Tüchern oder Verbänden bedecken.
Fahren Sie zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen Sie den Notruf 112. Wichtig: Impfbuch mitnehmen, u.a. wegen Tetanusschutz!
Bei Herz- und Atemstillstand direkt mit Mund-zu-Nase-Beatmung und Herzmassage beginnen.Sofort den Notruf 112 verständigen.
Bei jeder Stromverletzung sollten Sie zügig einen Arzt aufsuchen, denn manchmal treten Herzrhythmus-Störungen erst später auf. Das Herz des Kindes muss unbedingt mit einem EKG genau untersucht werden.

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