Was tun, ...
bei
Kinderunfällen
allgemein?
bei
Bewusstlosigkeit?
bei
Schockzuständen?
Fallen und Stürzen: Was tun bei...
offenen
Wunden?
Prellungen/Blutergüssen,
Verstauchungen, Knochenbrüchen?
Verrenkungen?
Ellenbogenverrenkungen
im Kleinkindalter?
Bauchverletzungen?
Verletzungen im Genitalbereich?
Verletzungen am Kopf?
Zahn- oder Kieferverletzungen?
Nasenbluten?
Vergiften und Verätzen: Was tun bei...
Vergiftung durch Haushaltsreiniger?
Vergiftungen
durch Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen?
Nasenbluten, z.B. nach Einnahme von Medikamenten?
Wo anrufen bei Vergiftungen?
Verätzungen?
Insektenstichen?
Stromunfälle: Was tun bei...
nach
Stromschlägen?
bei Verbrennungen?
Schneiden und Stechen: Was tun bei...
Stichwunden?
Abtrennung
von Körperteilen?
offenen Wunden?
Bauchverletzungen?
Verbrennen und Verbrühen: Was tun bei...
Verletzungen durch Kälte: Was tun bei...
Ersticken und Ertrinken: Was tun bei...
Ertrinken?
Fremdkörpern in der Luftröhre
durch Verschlucken?
Fremdkörpern in der Speiseröhre
durch Verschlucken?
Andere: Was tun bei...
Was tun ...
Offene Wunden
Bei jeder Wunde muss vermieden werden, dass Keime in die Wunde eindringen. Sprechen Sie nicht über eine Wunde gebeugt, betasten oder berühren Sie sie nicht unnötig.
Schürfwunden
sehen oft gefährlicher aus als sie sind.
Nur die oberste Hautschicht ist verletzt.
Schnittwunden haben glatte Ränder und bluten stärker. Das
sieht zwar gefährlich aus, schwemmt aber die Keime besser aus.
Gefährlicher sind Schnittwunden, die durch Fleischmesser oder
an fleischhaltigen Konservendosen entstehen, weil Fleisch viele Keime
enthält. Machen sie den behandelnden Arzt unbedingt darauf aufmerksam,
wodurch die Verletzung entstanden ist.
Platzwunden, Quetschwunden und Risswunden sind die häufigsten
Wund-Verletzungen. Platzwunden am Kopf bluten zuerst stark, die Blutung
hört aber oft nach kurzer Zeit von selbst auf.
Kratzwunden und Bisswunden stammen meist von Tieren oder anderen
Kindern. Sie sind praktisch immer mit Keimen verschmutzt (auch wenn
es nicht so aussieht) und müssen besonders sorgfältig behandelt
werden.
Was tun?
Ruhe
bewahren und das Kind beruhigen.
Wichtig: Immer möglichst sauber arbeiten!
Stillen Sie die Blutung. Die meisten Blutungen werden nach kurzer
Zeit von selbst schwächer oder hören ganz auf. Kalte, feuchte
Tücher (z.B. Waschlappen mit kaltem Wasser) fördern die
Blutstillung und kleben nicht an der Wunde fest.
Wenn das Blut spritzt oder pulsiert: Erst die Wunde sauber abdecken
(z.B. Verbandmaterial, sauberes Handtuch), dann einen Druckverband
anlegen.
Druckverband anlegen:
Binden Sie eine verpackte Verbandrolle mit einem Verband fest auf
die Wunde. Oder rollen Sie ein Handtuch kompakt zusammen und knoten
es mit einem weiteren Handtuch fest auf die Wunde. Wichtig ist, dass
Druck aufgebaut wird - nicht, dass der Verband perfekt aussieht.
Der Druck darf aber nicht so groß sein, dass die Durchblutung
ganz unterbrochen wird. Prüfen Sie immer, ob der Puls jenseits
des Verbandes tastbar ist. Wenn nicht, lockern Sie etwas.
Versuchen Sie zur Information des Arztes zu schätzen, wie viel
Blut das Kind verloren hat (Wie viel Blut war auf dem Boden? Wie
viele Handtücher waren blutdurchtränkt?)
Bei nicht stark blutenden Wunden:
Reinigung mit Wund-Desinfektionsmittel (es gibt mittlerweile zahlreiche Produkte,
die nicht brennen!).
Decken Sie jede Wunde sauber ab (Verband, sauberes Handtuch). So wird die Wunde
vor Keimen geschützt und das Kind hat weniger Schmerzen.
Vermeiden Sie unnötige Bewegungen des verletzten Körperteils.
Fahren Sie zum nächsten
Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen Sie den
Notruf.
Wichtig: Impfbuch mitnehmen, u.a. wegen Tetanusschutz!
Bei Tierbiss oder Tierkratzwunden: Impfbuch des Tieres einpacken (Tollwutschutz?)
Was NICHT tun bei Wunden?
Bei
jeder Wunde muss vermieden werden, dass Keime in die Wunde eindringen.
Sprechen Sie nicht über eine Wunde gebeugt, betasten oder
berühren Sie sie
nicht unnötig.
