Inhalt
- Was verlangt die elterliche Aufsichtspflicht?
- Ab welchem Alter kann man Kinder alleine zu Hause lassen?
- Geschwisterkinder: Kann man dem älteren Kind die Betreuung der kleineren Geschwister übertragen?
- Betreung mehrerer Kinder: Welche Probleme ergeben sich?
- Wie erkennt man sichere Spielsachen?
- Rollende Spielgeräte: Was ist in welchem Alter zu empfehlen?
- Welche Sicherheitsartikel für zu Hause sind wichtig?
- Gesunde Schlafumgebung: Wie sollten Babys schlafen?
- Ab welchem Alter sind Hochbetten zu empfehlen?
- Lauflernhilfen, Gehfrei oder Babywalker: Sinnvolle Förderung oder Gefahr für Kinder?
- Wie lange dauert es, bis heiße Flüssigkeiten schwere Verbrühungen verursachen?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Haushaltschemikalien verschluckt hat?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen verschluckt hat?
- Wie können wir unseren Gartenteich sicher machen?
- Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?
- Wann sollte ein Kinderhelm durch einen neuen ersetzt werden?
- Sicherer Spielplatz: worauf müssen wir achten?
- Sicherer Spielplatz: Was tun, wenn der Spielplatz defekte Geräte oder Schwachstellen aufweist?
- Sicherheit in der Kindertageseinrichtung: An wen kann man sich wenden?
- Wie transportiere ich mein Kind auf dem Fahrrad am besten? Sitz oder Anhänger, und worauf kommt es an?
Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit
Welche Sicherheitskriterien sind beim Kauf eines Hochbettes zu beachten?
Generell sollten Etagenbetten oder Hochbetten für Kinder erst ab sechs Jahren angeschafft werden. Spielende und tobende Kleinkinder unter sechs Jahren können die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht einschätzen.
Wenn Kleinkinder im Haushalt leben oder zu Besuch sind, sollte ein Hoch- oder Etagenbett gegen Hochklettern gesichert werden – zum Beispiel, indem die Leiter tagsüber ganz abgenommen wird.
Doch auch bei Kindern über sechs Jahren kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Stürzen aus dem Hochbett. Damit diese Stürze verhindert werden können, ist es sehr wichtig einige Punkte im Bereich der Sicherheit zu beachten:
Das Bett sollte ein GS-Prüfzeichen tragen. Dieses Zeichen erhält es nur, wenn es die in der einschlägigen Sicherheitskriterien vor der Vermarktung erfüllt hat.
Hierzu zählt vor allem eine ausreichend hohe Brüstung, die vor nächtlichem Herunterstürzen bewahrt.
Vorsicht ist auch bei der Anschaffung der Matratze geboten: Wählt man ein hohes Modell, ist die Brüstung nicht mehr hoch genug.
Keine Federkernmatratzen auf dem Hochbett verwenden! Diese laden zum „Trampolinspringen“ förmlich ein.
