17.02.2016

DGUV veröffentlicht die Statistik zum Schülerunfallgeschehen 2014

DGUV veröffentlicht die Statistik zum Schülerunfallgeschehen 2014

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die Statistik zum Schülerunfallgeschehen 2014 veröffentlicht. In Form von Gesamtzahlen, vorrangigen Unfallschwerpunkten, globalen und bereichsspezifischen Trendentwicklungen wird gezeigt, wo die Gefahren lauern.

  • Die meisten Unfälle (92 %) passieren in der Schule, die gefährlichsten Unfälle aber auf dem Schulweg im Straßenverkehr.
  • Hauptschüler sind vier mal häufiger betroffen als Gymnasialschüler. So hatte 2014 jeder 3. Hauptschüler, aber nur jeder 12. Gymnasialschüler einen meldepflichtigen Unfall.
  • Kinder zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr sind am häufigsten in Unfälle verwickelt.

Insgesamt wurden im Jahr 2014 1.393.498 meldepflichtige - also ärztlich behandelte - Schülerunfälle registriert. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr - bestätigt aber den Trend der letzten beiden Vorjahre, in denen die Unfallzahlen ebenfalls gestiegen waren.

Von 109.992 Schulwegunfällen ereignete sich etwa die Hälfte (55.353) im Straßenverkehr. 33 der insgesamt 42 tödlichen Schülerunfälle ereignete sich auf dem Schulweg (86 %).

Besonders gefährdet sind die Kinder zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr.

Bei den Schulwegunfällen sind es neben den 11- und 12-Jährigen besonders die 16- bis 19-Jährigen. Erst nach dem 19. Lebensjahr sinkt die Rate deutlich.

Weitere Informationen zu den Schülerunfallzahlen finden Sie unter www.dguv.de

 

> Download: Statistik Schülerunfallzahlen 2014