
Das letzte Kindergartenjahr ist ein sehr geeigneter Zeitpunkt, zusammen mit den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu besprechen und die verschiedenen Situationen praktisch zu üben. In diesem Alter sind die Kinder in der Lage die Regeln zu erlernen, die sie als Fußgänger kennen müssen. Es geht dabei darum, spielerisch und altersgerecht grundlegende Kompetenzen zu fördern, die für die selbstständige Teilnahme als Fußgänger im Straßenverkehr wichtig sind.
Im Winter ist es kalt. Mit Experimenten und Spielen wird den Kindern das Phänomen "Kälte" erklärt und bei Spielen im Freien erfahren sie, die Eigenschaften von Schnee, Eis und Nässe besser einzuschätzen. Spielerisch lernen die Kinder die Unfallgefahren des Winters kennen und verstehen, wie man sie vermeiden kann.
In fast jeder Kindertageseinrichtung werden die Kinder ab Anfang Dezember auf Weihnachten eingestimmt. Es wird gebacken, gebastelt und mit Kerzen und Lichterketten eine besinnliche Stimmung geschaffen. Diese Zeit kann gut genutzt werden, um den Kindern den sicheren und richtigen Umgang mit Streichhölzern, Kerzen und Feuer zu vermitteln.
Die meisten Kinder lieben es, ins Schwimmbad zu gehen. Leider gehört Wassergewöhnung nur in sehr wenigen Kindertagesstätten zu den regelmäßigen Bewegungsangeboten. Das ist bedauerlich, weil gerade Kinder im Wasser vielfältige Körper-, Sinnes- und Bewegungserfahrungen sammeln können und es vor allem in der Gruppe viel Spaß macht und motivierend ist, sich mit dem Element „Wasser“ vertraut zu machen. So schön und wichtig für Kinder das Planschen im Wasser auch ist, es birgt leider auch Unfallgefahren in sich, die durch vorausschauende Planung und eine gute Ausbildung der Betreuer verhindert werden können. Mit dieser Projektbeschreibung sollen Erzieherinnen und Erzieher motiviert werden, mit ihren Gruppen ins Schwimmbad zu gehen und Tipps und Anregungen für die Planung zur Durchführung von Schwimmbadbesuchen mit Kindern erhalten.
Viele Menschen, insbesondere Kinder, haben große Angst vor Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen. Dabei sind die meisten Insekten harmlos und sogar sehr nützlich. Sie alle besitzen einen Stachel, der als Schutz vor Angriffen dient. Das Gift, welches bei einem Stich in den Körper einfließt, ist zwar sehr schmerzhaft, aber nicht sonderlich gefährlich oder gar lebensbedrohlich. Gefährlich können die Stiche werden, wenn sie den Mund oder Hals betreffen, oder wenn eine Allergie gegen das Insektengift vorliegt. Mit diesem Modul sollen die wichtigsten Informationen für Erzieherinnen und Erzieher im Umgang mit Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen in der Kindertagesstätte zusammengetragen werden. Denn viele Stiche können verhindert werden, wenn einige wichtige Sicherheitstipps eingehalten werden. Und natürlich wird darauf eingegangen, wie man sich im Notfall nach einem Insektenstich am besten verhalten sollte.
Hunde gehören zum Alltag von Kindern. Sie leben mit ihnen innerhalb der Familie zusammen oder sie erleben Hunde bei Besuchen von Freunden und Familienangehörigen. Sie treffen beim Spielen, beim Spaziergang oder beim Einkauf häufig auf bekannte und fremde Hunde. Kinder sollten lernen, Hunde zu respektieren und mit ihnen artgerecht umzugehen. In Gesprächen und Spielen wird das Verständnis für das Anderssein von Hunden im Vergleich zum Menschen entwickelt und in Rollenspielen geübt, wie Kinder sich einem fremden oder auch einem bekannten Hund gegenüber verhalten sollten. Auch Kinder, die Angst vor Hunden haben, lernen ihr Selbstbewusstsein gegenüber Hunden zu stärken. Ziel ist, Hundebissen und Angst einflößenden Situationen mit Hunden vorzubeugen.
Gefahrendetektive: Die Kinder sammeln gefährliche Gegenstände, malen Bilder oder fotografieren unfallträchtige Situationen, die zu einer Ausstellung zusammengetragen werden.
Zusammen mit Rettungsorganisationen oder anderen Anbietern werden in mehreren Einheiten die Grundzüge der Ersten Hilfe erlernt.
Im Rollenspiel lernen die Kinder, wie sie bei einem Notfall rasch Hilfe holen können.
Die Kinder besuchen eine Einrichtung, die täglich mit Unfällen zu tun hat. z.B. eine Kinderklinik.
Den Kindern wird anhand von einigen praktischen anschaulichen Beispielen/Experimenten gezeigt, wodurch Gefahren entstehen, und wie sie vermieden werden können, z.B. bei Versuchen mit Feuer, mit Wasser oder mit Gift.
Zusammen mit den Eltern soll der Weg zum Kindergarten geübt werden. Die Kinder kommen zu Fuß - statt mit dem Fahrrad oder dem Auto. Gemeinsam werden die gefährlichen Situationen und Orte besprochen.
Es werden verschiedene Stationen für einen Aktionstag mit Eltern und Kindern im Kindergarten konzipiert: Geschicklichkeitsparcours, Bastelecke, Rollenspiele, Umgang mit Tieren, Beratung zu Autokindersitzen u.a.