ReferentInnen Kindertagespflege

ReferentInnen Kindertagespflege

Projekttitel: ReferentInnenpool Kindertagespflege

Projektlaufzeit: Juli 2015 - Juni 2018 (36 Monate)

Projektförderer: Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

 

Hintergrund

Im Zuge der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr im August 2013 rückt auch für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Unfallversicherungsträger (UVT) die Kindertagespflege verstärkt in den Blick. Immer mehr Kinder (unter 3 Jahren) werden von Tagespflegepersonen betreut. In den letzten 10 Jahren ist die Kindertagespflege zu einem festen Bestandteil der öffentlich verantworteten Kinderbetreuung geworden.

Bundesweit wurden 2014 rund 15% aller öffentlich betreuten Kinder unter 3 Jahren in der Kindertagespflege betreut, Die Nachfrage nach Qualifizierungsangeboten zur Tagespflegeperson steigt entsprechend an. Die Qualifizierung erfolgt in der Verantwortung der Jugendämter. Diese wiederum beauftragen freie Träger mit der Durchführung der Maßnahmen. Es gibt bisher keine Kriterien oder festgeschriebene Regularien, wer Qualifizierungen im Bereich Unfallverhütung und Kindersicherheit im Auftrag des Bildungsträgers durchführen kann oder darf. Befragungen von Fachberatungen haben ergeben, dass dies auch nicht weiter kontrolliert wird. 

 

 

Projektziel

Um sicherzustellen, dass die Qualifizierungen für zukünftige Tagespflegepersonen von gut geschulten Trainerinnen und Trainern durchgeführt werden, planen wir eine Fortbildungsinitiative für Referentinnen und Referenten. 

Ziel des Projektes ist es, einen qualifizierten ReferentInnenpool für Kindersicherheit und Unfallverhütung in der Kindertagespflege zu entwickeln und bereit zu stellen. Dieser soll Jugendämtern und Bildungsträgern angeboten und so aufbereitet werden, dass fortgebildete Referenten gefunden und gebucht werden können. 

Alle Trainerinnen und Trainer im ReferentInnenpool werden vorab durch BAG/UK fortgebildet und sind mittels eines Zertifizierungsverfahren dazu befähigt, zukünftige Tagespflegepersonen zu unterrichten. Es sollen insgesamt 50-60 Referentinnen und Referenten fortgebildet werden. Die Fortbildung der Fachkräfte soll an gut erreichbaren Orten in Nordrhein-Westfalen stattfinden.