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Schwimmflügel für Kinder sind gefährlich
BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und DLRG warnen vor vermeintlicher Sicherheit von Auftriebshilfen
Bonn/Bad Nenndorf 5.7.2010 - Kleine Kinder, die mit aufblasbaren Flügelchen, Schwimmanzügen oder Schaumstoffringen ins Wasser gehen und noch nicht schwimmen können, sind nicht vor dem Ertrinken geschützt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) warnen deshalb vor der vermeintlichen Sicherheit von so genannten Auftriebshilfen wie Schwimmflügeln, Badereifen, Schwimmanzügen oder Schaumstoffringen.
"10 Jahre in Aktion. Kindersicherheitstag 2010"
Gemeinsame Presseerklärung von Bundesministerium für Gesundheit und BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.
Bonn/Berlin, 10.6.2010 - Unfälle sind das Gesundheitsrisiko Nummer eins im Kindesalter. Darauf macht die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. zum diesjährigen Kindersicherheitstag aufmerksam. 1,7 Millionen Kinder sind pro Jahr betroffen, rund 500.000 Kinderunfälle passieren zu Hause oder in der Freizeit, so aktuelle Untersuchungen. „Kinderunfälle passieren häufig zu Hause! Für Eltern ist es deshalb wichtig zu wissen, wie sie ihre Kinder am besten schützen können. Oft sind es einfache Maßnahmen wie die Kindersicherung für Steckdosen oder die Sicherung von Schubladen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ‚Mehr Sicherheit für Kinder’ unterstützt Eltern durch Information und Aufklärung, denn Vorbeugung ist hier der beste Schutz für unsere Kinder“, sagt Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit.
