Zum Inhalt springen |

Logo der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

zurück Seite drucken

Abonnement

Sie möchten zukünftig regelmäßig den Newsletter der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V. per Email erhalten oder aus dem Verteiler gelöscht werden?

Newsletter bestellen/abbestellen

 

Home > Medien > Newsletter

Newsletter der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

Nr. 1/2010

Die European Child Safety Alliance: Weiter auf dem Weg für eine sichere Zukunft der Kinder in Europa

Vertreterinnen und Vertreter der 53 Mitgliedsstaaten der Euro-Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere Schlüsselpersonen trafen sich Anfang März in Parma (Italien), um sich auf der fünften Europäischen WHO-Ministerkonferenz „Umwelt und Gesundheit“ für eine verbesserte Umwelt- und Gesundheitssituation der Kinder in Europa einzusetzen. Mit dem Know-how von fast 1.000 Verantwortlichen aus dem Umwelt- und Gesundheitsbereich – darunter auch Repräsentantinnen der European Child Safety Alliance – wurde auf der Konferenz auch die zukünftige Entwicklung der Kindersicherheit in der Euro-Region thematisiert. Unfälle dabei nicht alleine als gesundheitliches, sondern auch als umweltbezogenes Problem zu sehen, ist nicht selbstverständlich. Berücksichtigt man jedoch, wie sehr die Sicherheit durch die Umgebung, durch lebensweltbezogene Faktoren und Settings beeinflusst wird, ist es plausibel, die Prävention unfallbedingter Verletzungen auch zum Gegenstand der Umweltpolitik zu machen. Da Kinderunfälle die führende Ursache für Todesfälle, Krankheitsfolgen und ungleiche Gesundheitschancen in Europa sind, ist die Prävention von Verletzungen als prioritäres Ziel im europäischen Aktionsplan „Kinder, Umwelt und Gesundheit“ (CEHAPE) definiert.

Seit Jahren arbeitet die ECSA zielgerichtet an der Verbesserung der Kindersicherheit in Europa. Sie beteiligte sich in Parma aktiv durch Vorträge und Aktionen. So verteilte sie z. B. grüne Bänder an die Konferenzbesucherinnen und -besucher, um an die schätzungsweise 345 Kinder zu erinnern, die während der dreitägigen Veranstaltung in der Euro-Region durch einen Unfall ums Leben kommen würden.

Weiterhin stellte die ECSA ihr wichtigstes Projekt, den Child Safety Action Plan vor. Ziel der daran teilnehmenden 25 EU-Mitgliedsstatten ist es, in ihren Ländern nationale Aktionspläne für die Kindersicherheit zu entwickeln, umzusetzen und gesetzlich zu verankern. Vertreten durch die BAG gehört Deutschland zu einem der ersten Mitgliedsstaaten, die einen solchen Plan etablieren konnten. Neben der vergleichenden Bewertung der Kindersicherheit in den beteiligten Nationen und einer auf den Beurteilungsergebnissen beruhenden nationalen Planung konnte das Child Safety Action Plan Project bis heute mehr als 100 Beispiele für erfolgreiche Präventionsmaßnahmen sammeln. Das Projekt soll in Zukunft in erweiterter Form fortgesetzt werden. Hier wird die BAG eine tragende Rolle übernehmen.

Weitere Informationen zur Parma-Konferenz gibt es unter
www.euro.who.int/parma2010?language=German.
Die Webseite der European Child Safety Alliance ist zu finden unter
www.childsafetyeurope.org


SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn, info@kindersicherheit.de