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Newsletter der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

Nr. 3/2008

Leuchttürme als gute Beispiele der Verkehrserziehung

Auf Einladung des Netzwerks „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland“ trafen sich Anfang Dezember rund 50 Vertreter von Kinderunfallkommissionen sowie Experten und Fachleute überregionaler Institutionen. In verschiedenen Workshops und Vorträgen diskutierten Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet über praxisorientierte Handlungsansätze der Verkehrssicherheitsarbeit.

Im Fokus diesmal: Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder – Anspruch und Wirklichkeit.
„Jedes verunglückte Kind ist eins zu viel“ - so das Motto der Kinderunfallkommissionen und des Netzwerks „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland“, das bei der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) in Köln ansässig ist.

Gemeinsames Ziel ist es deshalb, strategisch Kinderunfälle zu verhindern. Dabei setzen die Fachleute auf die Bündelung von städtebaulichen und präventiven Maßnahmen sowie die konkrete Arbeit mit Kindern. „Ohne gute Stadtplanung ist eine wirkungsvolle Verkehrssicherheitsarbeit kaum möglich“, so Theo Jansen, Projektleiter bei der VRS GmbH. „Wir brauchen nicht das verkehrsgerechte Kind, sondern eine kindgerechtere Verkehrsgestaltung“. Notwendig ist dafür die vernetzte und strategische Zusammenarbeit zwischen Verkehrsraumgestaltung, Verkehrsüberwachung, Mobilitätserziehung sowie einer offensiven Öffentlichkeitsarbeit. Ein Beispiel für diese Querschnittsarbeit ist der „Runde Tisch zur Prävention von Kinderunfällen“ in Dortmund. Leiter des runden Tisches, Dr. Matthias Albrecht weiß: „Von der Verbesserung der Situation der Kinder im Straßenraum profitieren alle Bevölkerungsgruppen. Somit fördert eine offensive Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder die Wohn- und Lebensqualität der Stadt.“

Mit den so genannten „Leuchtturmprojekten“ setzen die Fachleute aus den Kinderunfallkommissionen auf moderne und kindgerechte Verkehrserziehung. Die Leuchtturmprojekte sind erfolgreiche Maßnahmen aus der Praxis, die den Kleinen zeigen, wie Radfahren und zu Fuß gehen sicher zu gestalten sind. In den Workshops wurden diese beispielhaften Maßnahmen aus dem gesamten Bundesgebiet vorgestellt und diskutiert.
www.vrsinfo.de


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