Produkte

Skihelm und Schneesporthelm

Skihelm und Schneesporthelm © Herbert Nitzlnader - pixelio.de

Das Tragen eines Helms kann das Risiko von Kopfverletzungen um 60% reduzieren, so das British Journal of Sports Medicine.

Die Helmtragequote steigt. Die Schweiz ist Spitzenreiter. Eine Erhebung und Auswertung der bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt, dass 89% aller Schneesportlerinnen und Schneesportler in der Schweiz einen Helm tragen. Und dies, obwohl es z.B. in Österreich und in Italien für Kinder eine Helmtragepflicht gibt, liegt die Tragequote in der Schweiz höher.

Was können wir von den Schweizern lernen?

Diese hohe Tragequote beruht auf langjähriger und intensiver Aufklärungsarbeit, die dazu geführt hat, dass viele Wintersportlerinnen und Wintersportler in der Schweiz den Helm als attraktives und gleichzeitig nützliches Accessoire der Ski- oder Snowboardausrüstung akzeptieren. Skihelme sind leicht, bequem, schränken weder Hörfähigkeit noch Sichtfeld stark ein und halten zudem den Kopf warm.

Richtiger Sitz und auffällige Farbe beim Skihelm bringen mehr Sicherheit.
Grundsätzlich gilt: Nur ein gut passender Helm schützt den Kopf auch wirklich. Da Kinder von der einen zur nächstenb Saison wachsen, muss immer vorab geprüft werden, ob der Helm noch passt. Er sollte nicht zu groß ausgesucht werden und von den Kindern selbstständig zu öffnen und zu schließen sein. Achten Sie beim Kauf auf ein geringes Gewicht und darauf, dass das Hören nicht zu stark eingeschränkt wird. Die kindgerechte Optik ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, damit die Kinder auch Spaß an ihrem Helm haben und ihn gerne aufsetzen.

Tipps:

  • Kaufen Sie einen Helm, der der europäischen Norm EN 1077 entspricht
  • Achten Sie auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit
  • Lassen Sie Ihre Kinder den Helm anprobieren, damit die Passform stimmt.
  • Testen Sie ihn mit offenem Kinnband; er darf beim Schütteln nicht verrutschen.
  • Achten Sie darauf, dass der Helm auch mit Ski- und Sonnenbrille bequem zu tragen ist.
  • Auffällige Farben machen Kinder für andere Pistenteilnehmer gut sichtbar.

Noch vor 20 Jahren waren Kollisionsunfälle die Ausnahme. Doch das hat sich grundlegend geändert: Laut ASU steigt das Risiko für Kollisionsunfälle kontinuierlich, allerdings immernoch 85 % Stürze ohne Fremdverschulden. Realistische Selbsteinschätzung ist ein wesentlicher Schutz.

Als gutes Vorbild gehen Sie selbst mit der schützenden Kopfbedeckung voran: Denn ein Helm schützt nicht nur Kinder vor schweren Kopfverletzungen!

Hier finden Sie eine Übersicht, welche Vorschriften es bezüglich des Tragens eines Helmes in verschiedenen Ländern gibt. Dabei spielen Kinder und Jugendliche oft eine besondere Rolle.

Italien
Helmpflicht für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Die Polizei ist für die Pistenrettung zuständig und übernimmt gleichzeitig die Kontrolle der Einhaltung dieser Helmpflicht. Wer ohne Helm angetroffen wird, dem drohen der Entzug des Skipasses und ein Bußgeld bis zu 200 Euro!

Österreich
Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren von der Bundesregierung beschlossen, Umsetzung ist Aufgabe der Bundesländer. In Niederösterreich besteht Helmpflicht.

Kroatien
Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren

Slowenien
Helmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zu 15 Jahren

Frankreich
Keine Helmpflicht, aber Kampagnen zur Nutzung von Helmen bei Kindern und Jugendlichen

Schweiz
Keine Helmpflicht, erfolgreiche Aufklärungskampagnen, haben für die europaweit höchste Tragequote von Helmen gesorgt.

Schweden

Keine gesetzliche Helmpflicht, aber: Kinder ohne Helm werden nicht mit Skilift befördert

USA/Kanada
Keine Helmpflicht

Deutschland
Keine Helmpflicht, der Deutsche Ski Verband und der Deutsche Skilehrer Verband unternehmen große Anstrengungen, um die Skifahrerinnen und Skifahrer über den Sinn des Tragens von Helmen aufzuklären.