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Pods, Liquid Caps, Waschmittelkissen, Gelkissen

Pods, Liquid Caps, Waschmittelkissen, Gelkissen

Sie sind klein, glänzen in bunten Farben und passen gut in kleine Hände: Kapseln mit Flüssigwaschmittel - sogenannte Caps oder Pods. 

Bei den Caps oder Pods handelt es sich um Flüssigwaschmittel in einer dünnen Folienummantelung, die sich beim Waschen im Wasser auflöst. Sie enthalten eine höhere Konzentrationen an Tensiden, den Wirkstoffen von Waschmitteln. "Daher geht von den Kapseln eine größere Gefahr als von anderen Waschmitteln aus", sagt Giftexperte Axel Hahn vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR). Wie auch bei anderen Tensiden sind Husten, Übelkeit und Erbrechen deutliche Anzeichen auf gesundheitliche Beeinträchtigungen.

 

Außer Reichweite von Kindern aufbewahren

Gerade für Kinder sind die bunten Gelkissen sehr attraktiv und gefährlich. Die bunten Gelkissen sehen aus wie kleine Früchte oder große Bonbons. Daher greifen Kinder gerne zu und nehmen sie auch in den Mund. Der Bitterstoff Bitrex, der der Folienummantelung zugesetzt ist, soll zwar abschrecken. Es werden uns aber immer wieder Fälle berichtet, in denen Kinder die Caps oder Pods in den Mund nehmen und zerbeißen.

5 Sicherheitstipps zum Gebrauch von Caps und Pods

Um Vergiftungsunfälle zu vermeiden, achten Sie als Eltern immer darauf, dass Caps oder Pods nicht in die Hände von Kindern gelangen können:

  • Bewahren Sie die Packung mit den Caps oder Pods immer außer Reichweite von Kindern auf.
  • Verschließen Sie die Packungen nach Gebrauch sofort wieder.
  • Lassen Sie einzelne Caps oder Pods nie auf der Waschmaschine liegen
  • Bewahren Sie Nachfüllbeutel nicht in der Reichweite von Kindern und immer verschlossen auf.
  • Erklärende Gespräche mit Kindern und Betreuungspersonen können helfen, das Vergiftungsrisiko zu vermindern.

 

Husten, Übelkeit und Erbrechen

Wenn Sie den Verdacht einer Vergiftung bei einem Kind haben, rufen Sie den Giftnotruf. Zeigt das Kind bereits Anzeichen einer Vergiftung (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schläfrigkeit), fahren Sie sofort zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen Sie den Notruf 112. Nehmen Sie die Ursache der Vergiftung möglichst mit.