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Achtung mit kleinteiligen Magneten im Spielzeug oder im Haushalt. Es besteht Gefahr des Erstickens und innerer Verletzungen!

Magnete können Bauteile in Konstruktionskästen sein und in Puppen-/Figurengelenken oder in Angelspielen enthalten sein. Sie tauchen auch im Alltag auf, an Kühlschränken oder Memory Boards. Verschlucken Kinder einen Magneten, kann dieser Magen und Darm ohne schlimme Folgen passieren. Es besteht aber die Gefahr des Erstickens.

Weitere lebensgefährliche Verletzungen können entstehen, wenn zwei oder mehrere Magnete verschluckt werden. Darmgewebe kann eingeklemmt werden, und es drohen Darmverschluss oder gar eine Perforation des Darmes. Symptome, wie Erbrechen und Durchfall, Magen- bzw. Bauchschmerzen können ein Hinweis darauf sein. Bestätigt ein Röntgenbild den Fall, wird eine Operation notwendig.

 

Unsere Tipps:  

  • Kleine Kinder nicht in Kontakt mit Magneten kommen lassen: Spielzeug älterer Geschwister separat halten, Magnete im Haushalt entfernen.
  • Größere Kinder auf die Gefahren hinweisen.
  • Bei Konstruktions- oder Experimentierkästen nach dem Spiel die Vollständigkeit prüfen.
  • Bei Verdacht auf Verschlucken sofort ärztliche Aufklärung suchen.  
  • Beim Kauf von Spielzeug auf das GS-Zeichen achten. Diese Sicherheitsprüfung garantiert die Einhaltung der Spielzeugnorm DIN EN 71-1. Danach muss sich in Spielsachen die Magnetstärke in einem ungefährlichen Bereich bewegen und Magnete müssen so groß sein, dass ein Verschlucken unmöglich ist.  

Diese Empfehlungen gelten auch für den Kindergarten. Besorgte Eltern berichten, dass Magnete auch dort Verwendung finden, z.B. auf Informationstafeln im Eingangsbereich oder an Pinnwänden in den Spielräumen. 

 

(letzte Aktualisierung 03.09.2014)