Arbeitskreis

Im Jahr 2016 hat die Unfallkasse NRW den Arbeitskreis Kindertagespflege, an dem auch die BAG teilnimmt, ins Leben gerufen. Der Arbeitskreis hat das Ziel, konkrete praxisorientierte Handlungsanleitungen zur Sicherheit und Gesundheit in der Kindertagespflege zu entwickeln. Die verschiedenen Themen, zu denen es Handlungsanleitungen geben soll, werden nach und nach im Arbeitskreis abgearbeitet. Die Handlungsanleitungen richten sich an Genehmigungsbehörden, Fachberaterinnen und Fachberater der Kindertagespflege und an die Kindertagespflegepersonen selber.

Die ersten Handlungsanleitungen konnten schon veröffentlicht werden - weitere folgen nach und nach. Sie finden sich im Folgenden:

Hundehaltung

Viele Tagespflegeeltern haben Haustiere, vor allem Hunde sind häufig zu finden. Die Hundehaltung wirft die Frage auf, unter welchen Bedingungen einer Tagespflegestelle mit Hund eine Pflegeerlaubnis erteilt werden kann.
Die Handlungsanleitung "Hundehaltung in der Kindertagespflege" soll hier Klarheit schaffen.

Kleinteile

Säuglinge und Kleinkinder nehmen fast alles in den Mund, was sie zu greifen bekommen. Verschlucken sie kleinteilige Gegenstände kann dies im schlimmsten Fall zum Ersticken führen.

Die Handlungsanleitung "Kleinteile in der Kindertagespflege" gibt den Rahmen vor, worauf in einer Tagespflegestelle zu achten ist.

Pflanzen

Sowohl in den Gärten als auch in den Wohnräumen von Tagespflegepersonen sind Pflanzen zu finden, die gefährlich werden können, wenn Kinder mit ihnen in Kontakt kommen. Was hier zu bedenken ist, findet sich in der Handlungsanleitung "Pflanzen im Innen- und Außenbereich der Kindertagespflege".

Treppen

Viele Kindertagespflegepersonen betreuen Kinder in einem Haus über mehrere Etagen oder wohnen in höheren Etagen eines Mietshauses. Das bedeutet, dass während der Kindertagesbetreuung Treppen überwunden werden müssen und Fragen hinsichtlich der Sicherung von Treppen geklärt werden müssen.

Diese Handlungsanleitung gibt Hinweise für die Praxis.