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Gewinner des Wettbewerbs Kindersicherheit in Städten und Gemeinden
Gewinner des Wettbewerbs
"Kindersicherheit in Städten
und Gemeinden"

Aktionen > Wettbewerb > Wettbewerb 2001

Bundesweiter Wettbewerb "Kindersicherheit in Städten und Gemeinden"

Aktionsflyer Bundesweiter Wettbewerb: Kindersicherheit in Städten und Gemeinden (pdf-Format, 130 kB)

Erstmals wurde im Jahr 2001 in Deutschland ein bundesweiter Wettbewerb für Städte und Gemeinden zur Erhöhung der Kindersicherheit ausgeschrieben. Denn in Deutschland starben im Jahr 1999 nach dem ersten Lebensjahr mehr Kinder an den Folgen von Unfällen als an Krebs und Infektionskrankheiten zusammen. Unfälle sind nach Atemwegserkrankungen bei Kindern der häufigste Grund, einen Arzt aufzusuchen.

Mit der Auslobung des Wettbewerbs "Kindersicherheit in Städten und Gemeinden" sollten Kommunen angeregt werden, modellhafte Lösungen zur Verbesserung der Kindersicherheit vor Ort zu entwickeln und umzusetzen. Erfahrungen aus den Vereinigten Staaten, Schweden und Österreich zeigen, dass Kinderunfälle durch geeignete Maßnahmen vor Ort um bis zu 30% gesenkt werden können. Die wichtigste Strategie für die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen ist das gemeinsame Vorgehen derjenigen, die einen Einfluss auf die Ursachen der Kinderunfälle haben.

Gesucht wurden sowohl gute Projektideen, die durch Preisgelder unterstützt werden konnten, als auch Berichte über bereits laufende Projekte, Arbeitskreise, Initiativen etc. in den Kommunen. Diese könnten die Preisgelder für ihre weitere Arbeit einsetzen.

Bewerben konnten sich u.a. öffentliche Verwaltungen, Ärzte/-innen, Kindergartenmitarbeiter/-innen, Lehrer/-innen oder Sportvereine, Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsämter, Verkehrswachten oder Rettungs-Gesellschaften bis zum 31.Oktober 2001. Die besten Konzepte und Aktivitäten wurden nach Abschluss des Wettbewerbs im Dezember 2001 prämiert und ausführlich dokumentiert.

Innerhalb des Wettbewerbes wurden sechs Hauptpreise in Höhe von 2.000 DM an die Gewinner vergeben. Darüber hinaus erhielten weitere 10 Modelle guter Praxis eine Anerkennung ohne finanzielle Prämierung und wurden in die Veröffentlichung des Wettbewerbs einbezogen. Alle prämierten Kommunen mussten das Preisgeld zweckgebunden entweder zur Umsetzung des prämierten Konzeptes oder für weitere Aktivitäten in diesem Bereich einsetzen.

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