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Gewinner des Wettbewerbs Kindersicherheit in Städten und Gemeinden
Gewinner des Wettbewerbs
"Kindersicherheit in Städten
und Gemeinden"

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Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit vom 04.12.01

Gewinner des Wettbewerbs ”Kindersicherheit in Städten und Gemeinden” geehrt

Bonn, 04.12.2001: Im Bundesgesundheitsministerium würdigte heute Referatsleiter Dr. Albert Statz die sechs Preisträger des Wettbewerbs ”Kindersicherheit in Städten und Gemeinden” für ihre vorbildliche Arbeit. Er stellte heraus, dass gerade im Bereich Heim und Freizeit noch viel für die Prävention von Kinderunfällen zu tun sei - durch geeignete Maßnahmen vor Ort könne die Zahl der Kinderunfälle nachweislich um 30% gesenkt werden.

”Besonders engagiert, kreativ und beispielgebend für andere Städte” seien die Gewinner mit ihrer Arbeit zur Verhütung von Kinderunfällen, so die Begründung der Jury für die Auswahl der Projekte. Die Preisträger aus den Städten Delmenhorst, Dortmund, Kiel, Recklinghausen, Rostock und Stendal haben unterschiedliche Wege beschritten, um dem Unfallproblem in ihrer Region entgegen zu treten. Allen gemein ist, dass sie ein Netzwerk aufgebaut haben, das gemeinsam und abgestimmt Maßnahmen zur Vorbeugung von Kinderunfällen umsetzt.

Urheberin dieses Wettbewerbs ist die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindersicherheit, ein Zusammenschluss von 32 Institutionen der Unfallprävention mit Sitz in Bonn. Sie hat Kommunen, Verbände, Vereine und Einzelpersonen dazu aufgerufen, Ideen und Maßnahmen vorzustellen, wie Unfallrisiken in der Lebensumwelt von Kindern reduziert werden können. Bei den insgesamt 1,9 Millionen Kinderunfällen pro Jahr sind Unfälle im häuslichen Bereich, z.B. Stürze, Verbrühungen und Ertrinkungsunfälle, sowie Unfälle im Verkehr die häufigsten Ursachen.

Zu gewinnen gab es Preisgelder von sechs mal 2.000 DM, die von dem Düsseldorfer Unternehmen Johnson&Johnson gespendet wurden. Die sechs Schecks überreichte Edda Andresen, Managerin Public Relations Johnson & Johnson (Penaten, bebe, o.b., Carefree) den Preisträgern und lobte besonders die überwiegend ehrenamtliche Arbeit für die Gesundheit der Kinder. Die Preisgelder sollen wieder in die prämierten Projekte investiert werden.
“Wir wollen dazu beitragen, die erschreckend hohe Zahl der Kinderunfälle in Deutschland zu verringern” erklärt Edda Andresen, die für Johnson&Johnson bei der Initiative “Safe Kids” mitarbeitet. “Hierbei kommt es auf die Aufmerksamkeit eines jeden und insbesondere auf das gemeinsame Engagement von Politik, privaten Unternehmen und ehrenamtlichen Helfern an. Wir können nicht hinnehmen, dass durchschnittlich alle 4 Minuten in Deutschland ein Kind bei einem Unfall verletzt wird und dass jährlich 650 Kinder durch Unfälle sterben.”

Wie die prämierten Projekte – und ebenso auch die 19 weiteren Mitbewerber – zeigen, gibt es genügend Ideen und Handlungsmöglichkeiten, um Kinderunfällen gezielt entgegen zu wirken. Die ausgezeichneten Projekte sollen anderen Städten und Gemeinden als Orientierung dienen, wie Unfallpräventionsarbeit vor Ort umgesetzt werden kann, z.B. in Form von Sicherheitstrainings für Kinder, Fortbildungen für Erzieherinnen, Elternarbeit, stadtteilorientierten Ansätzen sowie durch Entwicklung und Verbreitung von Informationsmaterialien mit Sicherheitstipps.

Martina Abel, Koordinatorin der BAG Kindersicherheit in Bonn, hierzu: “Diese ausgesprochen vielseitigen und breit ansetzenden Projekte ermutigen uns, denn sie zeigen, wie viel mit vereinter Kraft zum Wohle der Kinder zu erreichen ist. Für die Verhütung von Kinderunfällen müssen wir uns in Deutschland noch viel stärker einsetzen. Deshalb wird die BAG Kindersicherheit mit weiteren Aktionen, wie zum Beispiel dem jährlichen Nationalen Kindersicherheitstag, an die Öffentlichkeit gehen!”

Eine Beschreibung der Projekte ist zu finden auf der Homepage der BAG Kindersicherheit unter www.kindersicherheit.de. Dort sind auch umfassende Informationen zu Gefahrenorten, Sicherheitsvorkehrungen, Erster Hilfe, weiterführenden Materialien sowie Kontaktadressen veröffentlicht.

Weitere Auskünfte erteilt:
Martina Abel, Koordinatorin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder
Tel.: 0228/ 28 98 08 - 55
Fax: 0228/ 28 98 08 - 60
Email: koordination@kindersicherheit.de

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