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Wassersicherheit für Kinder - Tipps für Aufsichtspersonen

Badewanne/Gartenteich/Regentonne
Informationen über Auftriebsmittel

Eine aktuelle repräsentative Untersuchung des Deutschen Sportbundes zeigt, dass das Schwimmen nach dem Rad fahren und Fußball zu den drei beliebtesten Freizeitsportarten in Deutschland zählt. 16 Millionen Bürger gehen ein- oder mehrmals in der Woche Schwimmen. Das nasse Element eröffnet für Jung und Alt eine Menge reizvoller und erlebnisintensiver Bewegungs-, Spiel- und Sportmöglichkeiten. Neben den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass das Schwimmen und auch das Schwimmenlernen, charakteristische, immer latent vorhandene Sicherheits- und Unfallrisiken, nicht zuletzt auch die Gefahr des Ertrinkens mit sich bringt. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre ertranken nach Berechnungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Deutschland pro Jahr 575 Menschen. Kinder im Vor- und Grundschulalter sind mit einer Ertrinkungsrate von 20 Prozent besonders betroffen. Alarmierende Zahlen: Für 2000 weist die traurige Opferstatistik 39 tödliche Ertrinkungsfälle in der Altersgruppe der 1-5jährigen Kinder aus. Und bei den 6-15jährigen Kindern waren es 33 Kinder, die durch einen Ertrinkungsunfall sterben mussten. Auch wenn Schwimmunfälle im Schulsport eher selten sind, führen sie jedoch im Vergleich zu anderen Schulsportunfällen häufiger zu tödlichen Verletzungen. Die Zahl der "Beinahe-Ertrinkungsunfälle" liegt schätzungsweise 5- bis 10mal höher als die genannten Zahlen.

Ertrinkungsfälle-Statistik 2000

In Abhängigkeit vom Alter der Kinder gibt es unterschiedliche Gefahrenorte. Während kleine Kinder häufiger im häuslichen Umfeld (z.B. Pool, Gartenteich, Regentonne, Planschbecken, Badewanne, nahegelegener Bach) verunglücken, ereignen sich Ertrinkungsunfälle älterer (Schul-)Kinder zumeist an Binnengewässern, öffentlichen Badeanstalten und an der See.

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