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Kinderunfälle > Produkte > Warnhinweise

Studien und Stellungnahmen zu einzelnen Produkten

Thermische Verletzungen durch elektrische Wasserkocher

Dr. Gabriele Ellsäßer
Mehr als 6.000 Kinder verbrennen oder verbrühen sich jährlich in Deutschland so stark, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Unfälle mit Wasserkochern verursachen besonders schwere Verletzungen. Viele dieser Unfälle könnten mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen verhindert werden, das ergibt eine Studie der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V., in der 332 Kinderkliniken zu Verletzungen durch Wasserkocher und zu den Unfallhergängen befragt wurden.
Thermische Verletzungen durch elektrische Wasserkocher (pdf-Format)

Rauchmelder

In Deutschland unterliegt das Baurecht der Gesetzgebungszuständigkeit der einzelnen Bundesländer. Daher kann jedes Bundesland für sich entscheiden, ob und in welcher Weise eine Klausel über die Rauchmelderpflicht in die jeweilige Landesbauordnung eingefügt wird. Aufgrund der landesrechtlichen Regelung gibt es keine einheitliche Pflicht und jedes Bundesland gestaltet sein eigenes Gesetz.
Gesetzliche Regelungen für Rauchmelder in den Bundesländern

Lauflernhilfen

„Gehfrei“, „Lauflernhilfe“ oder „Babywalker“ sind Plastikgestelle auf Rollen mit eingebautem Sitz. Es wird damit geworben, dass Kinder mit Unterstützung der Geräte schneller und leichter Laufen lernen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen gegenteilige Effekte. Zudem berichten Ärzte von zahlreichen tragischen, folgenschweren Unfällen mit Lauflernhilfen!
Die BAG macht mobil gegen Lauflernhilfen

Minihängematten

Seit einigen Jahren wird für Minihängematten in Europa bei Fahrradfahrern, Campern, Trampern und Rucksackwanderern geworben. Diese Form der Hängematten stellt für Kinder eine potentielle Strangulationsquelle dar. Daher sind drei Millionen Minihängematten nach 17 tödlichen Strangulationsunfällen in den USA bereits 1995 durch eine offizielle Rückrufaktion aus dem Handel genommen worden.
Minihängematten - Strangulationsgefahr für Kinder

Kordeln an Kinderkleidung

Verfolgt man Rapex, das EU-Warnsystem für unsichere Produkte, so findet man auf den wöchentlichen Mängellisten immer wieder Kleidungsstücke für Kinder. Aufgrund von viel zu langen Kordeln oder Schnüren, insbesondere im Kapuzen- und Halsbereich, wird die Gefahr einer Strangulierung angezeigt. Nach neuen EU-Meldungen ist jedes zehnte Kleidungsstück in der EU nicht kindersicher, und es wird von über 1000 Unfällen mit Kordeln, Bändern und Schnüren berichtet.
Kordeln an Kinderkleidung

Wasser-Jo-Jo

Wasser-Jo-Jos sind mit Flüssigkeit gefüllte Gummibälle, die mit einer äußerst elastischen Gummischnur verbunden sind. Von diesen gehen zwei konkrete Gefahren aus: Strangulationsgefahr durch die hochelastische Gummischnur sowie - je nach Produkt - eine Vergiftungsgefahr, wenn die Gel-Füllung bei Beschädigung des Jo-Jo-Balls freigesetzt wird.
Wasserjojo: das gefährliche Spielzeug

Etagen- oder Hochbetten

Etagen- oder Hochbetten sind grundsätzlich mit einem erhöhten Unfallrisiko behaftet. Besonders Kleinkinder können die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht ausreichend einschätzen und sind häufig auch motorisch überfordert, die Leiter zu benutzen.
Sturzgefahr aus Hochbetten (pdf-Format, 114 kB)

Flüssige Grillanzünder

Flüssige Grillanzünder sind gefährlich für Kleinkinder, wenn sie davon trinken und dabei etwas in die Lunge kommt:
http://idw-online.de/pages/de/news113510


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