Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
Dr. Stefanie Märzheuser
Präsidentin
Kinderklinik Otto-Heubner-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin – Kinderchirurgie
Charité, Berlin
Dr. Stefanie Märzheuser studierte Humanmedizin und Archäologie
in Mainz und in Bonn, absolvierte ihre Zeit als Ärztin im Praktikum
am Institut für Neuropathologie der Freien Universität
Berlin. Anschließend war sie Assistenzärztin in der Klinik
für Kinderchirurgie der Humboldt Universität Berlin (jetzt
Charité). Seit 2000 ist sie Fachärztin für Kinderchirurgie.
Im Jahr 1994 war Stefanie Märzheuser als Gast am Children’s
National Medical Center in Washington DC und hatte dort auch Kontakt
mit dem amerikanischen Programm „SAFE KIDS“. Seit 1997
engagiert sich die Mutter dreier Kinder für die Kindersicherheit
in Deutschland und ist seit 2001 Mitglied im Steuerungsgremium der
European child safety alliance.
Ihre Ziele für die Arbeit im Verein: Die Bundesarbeitsgemeinschaft
soll sich als Dachorganisation mit hoch qualifizierten Experten etablieren,
die auf spezielle Probleme der Kindersicherheit eingehen. Das Logo
des Vereins Mehr Sicherheit für Kinder soll für Qualität
auf dem Sektor der Kindersicherheit bürgen.
Thomas Altgeld
Vizepräsident
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Hannover
Thomas Altgeld, Jahrgang 1963, studierte Psychologie und war von 1989 bis 1992 Geschäftsführer der Aidshilfe Hamburg e. V., unter anderem mit den Schwerpunkten Präventionsangebote, Hospizarbeit und Sozialsponsoring.
Seit 1993 ist er Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V., einem unabhängigen, landesweiten Fachverband für Prävention und Gesundheitsförderung. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung in Bonn.
Thomas Altgeld ist Herausgeber der Fachzeitschrift "impu!se" sowie Autor mehrerer Aufsätze und Bücher zu Themen wie Gesundheitsförderung und -politik. Er hat Lehraufträge unter anderem an der Medizinischen Hochschule Hannover und FH Emden/Leer. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung, Männergesundheit sowie Gesundheitsmanagement in Settings.
Hans-Peter Wullenweber
Vizepräsident
Deutscher Turner-Bund, Frankfurt
Hans-Peter Wullenweber, Jahrgang 1952, studierte auf das Lehramt
an Gymnasien in den Fächern Mathematik und Sport an der Universität
Hamburg.
Nach seinem Referendariat und dem zweiten Staatsexamen übernahm
der gebürtige Hamburger zunächst für zwei Jahre die
Leitung des elterlichen Unternehmens, wechselte 1984 als Geschäftsführer
zum Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Hamburg und zwei
Jahre später zum Hamburger Sport-Bund, zunächst als Geschäftsführer,
später als Hauptgeschäftsführer. Seit 1991 ist er
Generalsekretär des Deutschen Turner-Bundes in Frankfurt am
Main.
Andreas Bergmeier
Beisitzer
Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Andreas Bergmeier, Jahrgang 1956, studierte Erziehungswissenschaften
mit Schwerpunkt Verkehrserziehung an der Universität Hannover
und der Gesamthochschule Essen.
Seit 1992 ist er Mitarbeiter beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat
in Bonn. Dort zuständig für das Programm "Ältere
Verkehrsteilnehmer" hat sich sein Aufgabenspektrum im Jahr 2001
auch auf Kinder- und Jugend-Programme ausgedehnt.
Andreas Bergmeier will mit seiner Arbeit im Verein dafür sorgen,
dass die Verkehrssicherheitsarbeit und allgemeine Unfallprävention
für Kinder besser vernetzt wird. Hier will er den Wissenstransfer
ermöglichen, damit Synergieeffekte genutzt werden können.
Darüber hinaus hält er es für erforderlich, die Sensibilität
für Unfallprävention und Sicherheit in der Bevölkerung
zu erhöhen, unabhängig von der Unfallart.
Ingo Zakrzewski
Beisitzer
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, München
Ingo Zakrzewski, Jahrgang 1961, studierte Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Trier.
Nach seinem Studium arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umwelt- und Technikrecht der Universität Trier an dem Forschungsprojekt europäischer Binnenmarkt und technische Normung mit. Anschließend wechselte er zum Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, wo er zunächst im Justitiariat und später in der Abteilung Prävention tätig war. Seit Juni 2007 ist er Leiter der Unterabteilung Bildung und Qualifizierung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der Öffentlichen Hand und beschäftigt sich hier mit Fragen der Präventionsarbeit in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Ingo Zakrzewski will mit seiner Arbeit im Verein dazu beitragen, dass sich die Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung mit der allgemeinen Unfallprävention im Interessen der Sicherheit der Kinder in allen ihren Lebenssituationen ergänzt. Sein zentrales Anliegen ist dabei die Förderung des Bewusstseins für die Sicherheit der Kinder in unserer Gesellschaft.
