Zum Inhalt springen |

Logo der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
Inhalt drucken
Anti-SturztippsSicherheit für die AllerkleinstenForum Kindersicherheit

Virtuelles Baby-Geschenk

Quelle: © soupstock - Fotolia.com

Wir bedanken uns bei Penaten für die Unterstützung dieses Angebots.

unterstützt von Penaten

Elternservice

Sicherheit für die Allerkleinsten

Kindersicherheit für Neugeborene

Ihr Baby ist da, herzlichen Glückwunsch! Damit Sie vom ersten Tag an Unfälle vermeiden können, finden Sie in diesem Kapitel zahlreiche Tipps für das kindersichere Zusammenleben mit dem Neugeborenen.

zurück zur Übersicht

Inhalt

Kind im Krankenhaus

  • Im Krankenhaus erhalten Sie viele nützliche Tipps, was den sicheren Umgang mit dem Neugeborenen betrifft.
  • Sie entwickeln selbst in den ersten Tagen einen sicheren Instinkt. Bleiben Sie wachsam!

  • Seien Sie vorbereitet, wenn es vom Krankenhaus nach Hause geht. Schon bei der ersten Fahrt im Auto muss das Kind ordnungsgemäß gesichert sein.

Wiege und Kinderbett

  • Achten Sie beim Kauf der Wiege auf die Gütezeichen. Sie garantieren Ihnen, dass die Normen für die Sicherheit erfüllt sind.
  • Verzichten Sie auf Stoffverspannungen, Kissen und Felle.
  • In einem gut sitzenden, d.h. nicht zu großen Babyschlafsack ist Ihr Kind am besten aufgehoben.
  • Binden Sie Ihrem Säugling nichts um den Hals: keine Kettchen, keine Bänder, keine Schnullerhalter.
  • Legen Sie keine zu großen Kuscheltiere ins Bettchen; sie könnten sich über das Gesicht des Kindes legen.
  • Kontrollieren Sie Kuscheltiere und Spielzeug regelmäßig auf ablösbare Teile.
  • Das Kind liegt am sichersten in der Rückenlage und bei einer Raumtemperatur von ca. 16 bis 18°C.

Babysitz

  • Lassen Sie Ihren Säugling nicht zu lange im Kindersitz. Eine Krabbeldecke lässt dem Kind viel mehr Bewegungsfreiheit.
  • Stellen Sie den Kindersitz niemals auf Stühlen und Tischen und nicht in der Nähe von elektrischen Geräten, Schnüren oder Kabeln ab.

Wickeltisch und Wanne

  • Es gilt: Immer eine Hand am Kind! Lassen Sie sich durch nichts davon ablenken.
  • Stellen Sie den Wickeltisch nicht frei auf, sondern in einer Zimmerecke. Damit ist die Absturzgefahr etwas verringert.
  • Inhaliertes Puder kann Bronchien und Lungen schädigen. Stellen Sie
    die Puderdose immer außer Reichweite des Kindes ab.
  • Statten Sie die Babywanne mit einer rutschsicheren Einlage aus.
  • Wird sie auf die große Badewanne aufgesetzt, kontrollieren Sie vor dem Gebrauch, ob sie rutsch- und kippfest fixiert ist.
  • Wasser für das Baby darf nur körperwarm sein, d.h. maximal 36-37° haben. Überprüfen Sie das vorab mit einem Thermometer. Gießen Sie niemals heißes Wasser dazu, wenn das Kind in der Wanne ist.

Das Halten

  • Vorsicht bei „einhändiger“ Hausarbeit mit dem Kind auf dem Arm!
  • Hantieren Sie vor allem nicht mit heißen Getränken, wenn Sie den Säugling bei sich haben.
  • Legen Sie Wert darauf, dass auch andere Personen dies beachten.

Der Transport

  • Achten Sie auf den Weg, wenn Sie Ihr Kind transportieren. Vorsicht ist vor allem auf Treppen geboten.
  • Kombinieren Sie nicht das Tragen des Kindes mit dem Transport von anderen Gegenständen. Nehmen Sie sich Zeit für einen eigenen sicheren Weg mit dem Kind.
  • Babyjogger sind in Mode. Bedenken Sie, dass Erschütterungen den noch wenig stabilen Körper schädigen können.
  • Säuglinge haben in Fahrradanhängern nichts zu suchen.  Auch hier ist vor allem die Wirbelsäule hohen Belastungen ausgesetzt.
  • Säuglinge müssen im Auto in einer rückwärts gerichteten Babyschale transportiert werden - bei ausgeschaltetem Airbag.
  • Achten Sie unbedingt auf die korrekte Montage des Babysitzes: Tragebügel einrasten, den Dreipunktgurt durch die Gurtbefestigungen führen und festzurren.
  • Sichern Sie das Baby richtig: Gurt fest ziehen (eine Hand sollte noch dazwischen passen) und die korrekte Einstellung auf Schulterhöhe immer wieder kontrollieren.
  • Kleine Babys brauchen evtl. einen Sitzschalenverkleinerer, damit Kopf und Oberkörper besser stabilisiert sind.
  • Vermeiden Sie in der Anfangszeit nach Möglichkeit Belastungen durch lange Autofahrten oder Reisen.
  • Im Babytragetuch sollte das Kind eine aufrechte Position haben. Achten Sie darauf, dass das Gesicht des Kindes nicht bedeckt ist.

Geschwisterkinder

  • Geschwisterkinder müssen sich im Umgang mit dem Säugling erst üben. Seien Sie Vorbild in Ihrem eigenen vorsichtigen Verhalten.
  • Vermitteln Sie feste Regeln: Es gibt Dinge, die mit dem Säugling niemals gemacht werden dürfen. Säuglinge dürfen vor allem niemals geschüttelt werden.
  • Die Aufsicht des Säuglings ist Ihre Aufgabe. Überfordern Sie Geschwisterkinder nicht damit.

Tiere im Haushalt

  • Haustiere dürfen mit einem Säugling niemals allein gelassen werden.
  • Sie sollten zum Schlafbereich des Kindes keinen Zugang haben.

Bewegung und Sport

  • Machen Sie Ihren Säugling fit! Säuglingsgymnastik, Massagen, Schwimmen, all das lässt schon die Kleinsten ein besseres Körperbewusstsein entwickeln und alle wichtigen Funktionen trainieren.
  • Es gilt schon hier wie für alle Altersstufen: Gut koordinierte Kinder sind im Vorteil! Fördern Sie Ihr Kind, aber überfordern Sie es nicht. Bieten Sie wohldosierte Anreize, aber keine Reizüberflutung.

 


SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Christian-Lassen-Str. 11 a, 53117 Bonn, info@kindersicherheit.de