Was tun, ...
bei
Kinderunfällen
allgemein?
bei
Bewusstlosigkeit?
bei
Schockzuständen?
Fallen und Stürzen: Was tun bei...
offenen
Wunden?
Prellungen/Blutergüssen,
Verstauchungen, Knochenbrüchen?
Verrenkungen?
Ellenbogenverrenkungen
im Kleinkindalter?
Bauchverletzungen?
Verletzungen im Genitalbereich?
Verletzungen am Kopf?
Zahn- oder Kieferverletzungen?
Nasenbluten?
Vergiften und Verätzen: Was tun bei...
Vergiftung durch Haushaltsreiniger?
Vergiftungen
durch Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen?
Nasenbluten, z.B. nach Einnahme von Medikamenten?
Wo anrufen bei Vergiftungen?
Verätzungen?
Insektenstichen?
Stromunfälle: Was tun bei...
nach
Stromschlägen?
bei Verbrennungen?
Schneiden und Stechen: Was tun bei...
Stichwunden?
Abtrennung
von Körperteilen?
offenen Wunden?
Bauchverletzungen?
Verbrennen und Verbrühen: Was tun bei...
Verletzungen durch Kälte: Was tun bei...
Ersticken und Ertrinken: Was tun bei...
Ertrinken?
Fremdkörpern in der Luftröhre
durch Verschlucken?
Fremdkörpern in der Speiseröhre
durch Verschlucken?
Andere: Was tun bei...
Was tun ...
Verbrühung
Verbrühungen entstehen durch heiße Flüssigkeit oder das Berühren heißer Gegenstände. Vor allem Kleinkinder wollen ihre Umgebung erforschen, ziehen Tassen mit heißen Getränken vom Tisch, Töpfe mit brodelnder Flüssigkeit vom Herd, greifen nach Bügeleisen oder Wasserkocher, der heißen Herdplatte oder glühenden Holzkohlen.
Was tun?
Ruhe
bewahren und das Kind beruhigen.
Ziehen Sie das Kind aus und stellen es in die Badewanne. Duschen
Sie die verbrühten Körperregionen mit kühlem Wasser
(ca. 20° C) ab. Kühlen Sie die verbrühten Körperregionen
unter fließendem Wasser mindestens 20 Minuten lang.
Wickeln Sie das Kind in saubere Tücher (z.B frische Handtücher)
oder in eine Rettungsfolie aus dem Verbandkasten (die goldene Seite
zum Kind) oder legen Sie bei kleineren Verletzungen Verbände
an.
Fahren Sie zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen
Sie den
Notruf 112. Wichtig: Impfbuch mitnehmen, u.a. wegen Tetanusschutz!
Beachten Sie die Reihenfolge der Maßnahmen. Sie verhindern
ein "Nachbrennen" (= Fortdauer der Hitzewirkung im Gewebe)
und begrenzen das Verletzungsausmaß.
Was NICHT tun bei Verbrühungen?
Brandsalben,
Brandbinden, Öl verhindern den Sauerstoffzutritt
zur geschädigten Haut, halten die Hitze im Gewebe fest, ermöglichen "Nachbrennen",
verschlimmern die Verbrühung.
Mehl oder Puder verkleben die Wunden, müssen erst mühsam
- für das Kind schmerzhaft - aus den Wunden gewaschen werden.
Zahnpasta, Heilpflanzenöl, Tigerbalm verkleben die Wunden, verursachen
zusätzliche Verätzungen.
Salzwasser brennt in den frischen Wunden, fügt dem Kind unnötige
Schmerzen zu.
Eis oder Eiswasser kühlen im ersten Moment gut, der Schmerz scheint
zu verschwinden - aber: es kommt zu einer stärkeren Durchblutung
der betroffenen Stelle, die Schmerzen werden viel schlimmer. Bei zu
starker Kühlung der verletzten Haut kann zusätzlich ein Kälteschaden
auftreten.
