Was tun, ...
bei
Kinderunfällen
allgemein?
bei
Bewusstlosigkeit?
bei
Schockzuständen?
Fallen und Stürzen: Was tun bei...
offenen
Wunden?
Prellungen/Blutergüssen,
Verstauchungen, Knochenbrüchen?
Verrenkungen?
Ellenbogenverrenkungen
im Kleinkindalter?
Bauchverletzungen?
Verletzungen im Genitalbereich?
Verletzungen am Kopf?
Zahn- oder Kieferverletzungen?
Nasenbluten?
Vergiften und Verätzen: Was tun bei...
Vergiftung durch Haushaltsreiniger?
Vergiftungen
durch Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen?
Nasenbluten, z.B. nach Einnahme von Medikamenten?
Wo anrufen bei Vergiftungen?
Verätzungen?
Insektenstichen?
Stromunfälle: Was tun bei...
nach
Stromschlägen?
bei Verbrennungen?
Schneiden und Stechen: Was tun bei...
Stichwunden?
Abtrennung
von Körperteilen?
offenen Wunden?
Bauchverletzungen?
Verbrennen und Verbrühen: Was tun bei...
Verletzungen durch Kälte: Was tun bei...
Ersticken und Ertrinken: Was tun bei...
Ertrinken?
Fremdkörpern in der Luftröhre
durch Verschlucken?
Fremdkörpern in der Speiseröhre
durch Verschlucken?
Andere: Was tun bei...
Was tun ...
Unterkühlung / Erfrierung
Unterkühlungen entstehen bei Kindern viel schneller als bei Erwachsenen. Besonders Säuglinge können noch nicht durch Zittern Wärme erzeugen. Eine Unterkühlung entsteht leicht durch feuchte Kleidung bei kalter Witterung.
Sie erkennen eine Unterkühlung am sichersten, indem Sie die Körpertemperatur rektal (im Po) messen. Zeichen der Unterkühlung sind Blässe oder Blauverfärbung der Haut, bei älteren Kindern Kältegefühl und Kältezittern. Eine Körpertemperatur von weniger als 36°C im Po gemessen ist auf jeden Fall kontrollbedürftig.
Erfrierungen sind örtlich begrenzte Kälteschäden als Folge mangelnder Durchblutung eines Körperteils (z.B. abschnürende Schuhe, fehlerhaftes Angurten in Tragegestellen). Die betroffene Hautpartie ist weiß und fühlt sich deutlich kalt an.
Was tun bei Unterkühlung?
Ruhe
bewahren und das Kind beruhigen.
Nasse Kleidung sofort ausziehen und das Kind warm einpacken (z.B.
Isolierdecke mit der silbernen Seite nach innen oder Wolldecke).
Das Kind möglichst wenig bewegen - jede Bewegung kühlt
weiter aus!
Ist das Kind wach und bei Bewusstsein: warme Getränke einflößen!
Bei Herz- und Atemstillstand direkt mit Mund-zu-Nase-Beatmung
und Herzmassage beginnen. Sofort den
Notruf verständigen.
Fahren Sie zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen
Sie den
Notruf.
Was tun bei Erfrierung?
Ruhe
bewahren und das Kind beruhigen.
Beengende Kleidung entfernen.
Erwärmen Sie den erfrorenen Bereich schrittweise in Wasserbädern
mit aufsteigender Temperatur. Die Wassertemperatur sollte für
das Kind nie unangenehm oder gar schmerzhaft sein.
Bedecken Sie die verletzte Stelle locker mit sauberen, warmen Tüchern
oder Verbänden.
Fahren Sie zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen
Sie den
Notruf. Wichtig: Impfbuch mitnehmen, u.a. wegen Tetanusschutz!
Was NICHT tun bei Erfrierungen?
Nicht
Reiben - so entstehen zusätzliche Schäden an der
Haut.
Keinen Alkohol zu trinken geben! Alkohol führt zwar kurzfristig
zu einer erhöhten Wärmebildung, aber erweitert gleichzeitig
die Blutgefäße und vertieft die Atmung, was zu einem
zusätzlichen Absinken der Körpertemperatur führt.
