Inhalt
Basisdaten (Quelle Stand 2008)
Tödliche Kinderunfälle 2008 nach Alter und Unfallkategorie
Tödliche Kinderunfälle 2008 nach Alter und Unfallursache
Tödliche Kinderunfälle 2007 nach Alter und Unfallkategorie
Tödliche Kinderunfälle 2007 nach Alter und Unfallursache
Unfallverletzte Kinder 2007
Tödliche Kinderunfälle 2006 nach Alter und Unfallkategorie
Tödliche Kinderunfälle 2006 nach Alter und Unfallursache
Tödliche Kinderunfälle 2005 nach Alter und Unfallkategorie
Tödliche Kinderunfälle 2005 nach Alter und Unfallursache
Ausgewählte Ergebnisse zu Kinderunfällen aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey
Epidemiologie von Kinderunfällen in Deutschland (pdf-Format, 270 kB)
Trend:
Tödliche Unfälle bei Kindern unter 15 Jahren,
Deutschland 1980 - 2005
Daten und Fakten zum Thema Kindersicherheit
Unfallverletzungen von Kindern nach Unfallkategorie im Jahr 2007
- absolut und je 1000 Kinder bzw. Versicherte
Rund 14,7 % der in Deutschland lebenden Kinder unter 15 Jahren ziehen sich jährlich eine Unfallverletzung zu, die ärztlich versorgt werden muss (Kinder- und Jugend Survey 2003 – 2006, RKI 2007).
Davon ausgehend und auf Grundlage der amtlichen Statistiken für die Bereiche Schule und Straßenverkehr lässt sich für das Jahr 2007 folgende Unfallstatistik berechnen:
|
Unfallkategorie |
< 15 |
|
|---|---|---|
Unfälle absolut |
Quote (1) |
|
|
Verkehr (2) |
160 944 |
14 |
|
Schule, Kindergarten |
982 056 |
99 (3) |
|
Heim und Freizeit |
527 000 |
47 |
|
- Haus |
290 000 |
26 |
|
- Sport/Freizeit |
237 000 |
21 |
|
Gesamt |
1 670 000 |
147 |
|
Kinder gesamt |
11,361 Mill. |
|
|
Versicherte gesamt |
9,966 Mill. |
|
1) Quote = Unfälle je 1000 Kinder
2) Untererfassung berücksichtigt (21 % erfasst)
3) Unfälle
je 1000 versicherte Kinder
Quellen: Stat. BA, BAST, BUK, RKI
Etwas problematisch bei der Gesamtstatistik über Unfallverletzungen sind die drei unterschiedlichen Erfassungskriterien in den Kategorien Verkehr, Schule sowie Heim und Freizeit, die in jedem Fall die jeweilige Höhe der Unfallhäufigkeit beeinflusst: Für Schulunfälle ist der Arztbesuch ausschlaggebend. Da die Kinder aus Vorsichtsmaßnahmen beim kleinsten Vorkommen zum Arzt geschickt werden, ist hier von einer Übererfassung auszugehen. Voraussetzung bei den Verkehrsunfällen ist die Aufnahme des Unfalls durch die Polizei, so dass die Bundesanstalt für Straßenwesen immer noch von einer gravierenden Untererfassung ausgeht, die allerdings in der Tabelle rechnerisch berücksichtigt wurde. Heim- und Freizeitunfälle sind erfasst, wenn sie eine ärztliche Versorgung erforderlich machten. Bagatellverletzungen sind hier – im Gegensatz zum Schulbereich – unberücksichtigt.
