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TÜV-Produktexperten sorgen für Orientierung im Warendschungel
Zeit ist Geld: Wo bleibt die Sicherheit?
Internationales Netzwerk ermöglicht regelmäßige Fertigungskontrollen im Herstellerland
Köln. Im immer härter werdenden Wettrennen um neue Produkte bleibt die Sicherheit mitunter auf der Strecke. Leidtragende sind dann insbesondere die Endverbraucher. Doch das muss nicht sein. Im Dschungel des internationalen Warenverkehrs sorgt der TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg für klare Orientierung. Denn die Prüfzeichen seiner Tochtergesellschaft TÜV Product Safety GmbH (TRPS) dokumentieren die besondere Qualität von Produkten verschiedenster Art, die zuvor einen echten Marathon in Sachen Sicherheit durchlaufen haben.
Internationaler Warenverkehr bedeutet heute einen permanenten Wettlauf gegen die Uhr. Nicht nur die Zeitspanne zwischen Produktentwicklung und Markteinführung wird immer kürzer, auch die Zyklen für Nachfolgeprodukte schrumpfen drastisch. Der globale Konkurrenzdruck lässt viele Unternehmen nach Auswegen suchen. „Die Versuchung ist sicherlich sehr groß, sich als Hersteller seiner Verantwortung hinsichtlich aufwändiger Sicherheitstests zu entziehen und so einen entscheidenden Zeitvorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erzielen“, erklärt TRPS-Geschäftsführer Michael Jungnitsch. „Wenn Tage entscheiden, tritt der Fairplay-Gedanke oftmals in den Hintergrund.“
Hier setzt die Arbeit der Produktprüfer des TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg ein. Sie testen Produkte in komplexen Verfahren und unter Berücksichtigung weltweit verbindlicher Normen und Gesetzesauflagen. „Oftmals liegen die Anforderungen, die der Hersteller selbst hinsichtlich Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit an sein Produkt legt, sogar noch weit über den erforderlichen Auflagen eines CE- oder GS-Zeichens“, so Jungnitsch. „Das Unternehmen betreibt damit keinen teuren Luxus, sondern schafft beim Kunden Vertrauen in die Marke.“
Die Verantwortung der TRPS endet jedoch nicht mit der Erteilung eines länderspezifischen oder sogar weltweit gültigen Prüfzeichens. Eine ständige Marktbeobachtung und regelmäßige Nachkontrollen der geprüften Produkte sind obligatorisch. Darüber hinaus nutzen die TÜV-Sicherheitsexperten auch das weltweite Prüfstellen-Netzwerk der Unternehmensgruppe auf vier Kontinenten und in über 140 Ländern dieser Erde. „Wir besuchen regelmäßig Produktionsstätten und ziehen Warenmuster. Nur so können wir sicherstellen, dass die aktuell produzierten Waren hinsichtlich ihre Sicherheitsanforderungen den von uns geprüften Mustern entsprechen“, so Jungnitsch.
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