Stürze: Spielplätze und Baustellen
NEU: Digitale Messlatte mit ausführlichen Tipps zur Sturzprävention nach Größe und Alter
Treppen/Fußböden/Teppiche
Möbel/Gardinen/Tischtücher
Lauflernhilfen/Dreiräder/Roller/Fahrräder/Inline-Skates
Der
Besuch eines Spielplatzes ist nicht nur eine nette Abwechslung,
sondern für Kinder immer auch eine gute Möglichkeit,
die eigenen Fähigkeiten zu erproben. Alle TÜV- und DIN-Aufkleber
an Spielgeräten nützen dann nichts, wenn dort gerangelt
und getobt wird. Ja, ein bisschen suchen Kinder dort sogar die
Gefahr: Jedenfalls fühlen sie sich offensichtlich oft herausgefordert,
die Spielgeräte anders zu nutzen, als die Konstrukteure es
vorgesehen haben (lesen Sie dazu auch: Was Eltern über die
Sicherheit von Kinderspielplätzen wissen sollten).
Was tun? Ständig warnende Erwachsene in der Nähe der Spielgeräte
verderben das Spiel, verhindern zudem das Sammeln von Erfahrungen. Der goldene
Mittelweg ist der richtige: So ist ein Einschreiten sicher dann unumgänglich,
wenn beispielsweise ältere Kinder die Kleinen zur Seite drängen. Aber
meistens bleibt es eine Frage des erzieherischen Fingerspitzengefühls, ob
und wann etwas gesagt und getan werden sollte.
Baustellen und Industriebrachen sind bei Kindern beliebte Spielplätze. Gruben,
Schächte, Gerüste, Schutthaufen und Bretter verlocken zum verstecken,
klettern und bauen. Aber leider lauern überall Gefahren: man kann abstürzen,
durchbrechen, abrutschen und stolpern. Außerdem ist auf solchen Flächen
nie auszuschließen, dass dort giftige Stoffe ungesichert lagern.
Verbotsschilder an Baustellen und Industriebrachen nützen leider zu wenig.
Achten Sie darauf, dass die Zugänge zu solchen Arealen gut gesichert sind;
sprechen Sie auch mit Ihrem Kind über die möglichen Gefahren.
