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Mehr Sicherheit für Kinder

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Unsichere Produkte

Im europäischen Marktüberwachungssystem icsms können sich Fachleute, Unternehmen und Verbraucher unter der Adresse www.icsms.de über die Sicherheit von Produkten und die zuständigen Überwachungsbehörden informieren.

Der Verbraucher kann der zuständigen Behörde ein Produkt, bei dem eine Gefährdung aufgetreten ist, anzeigen. Hierzu wird die entsprechende Behörde mit Hilfe der Behördensuche ermittelt.

Verbraucher können sich auch auf den Internetseiten der Europäischen Kommission über potenziell gefährliche Konsumerzeugnisse informieren. Die Europäische Kommission veröffentlicht wöchentlich auf der Internetseite
http://ec.europa.eu/consumers/safety/rapex/index_en.htm - in englischer Sprache - die im Rahmen ihres Schnellwarnsystems gemeldeten Produkte, von denen ernsthafte Risiken ausgehen. Bei diesem Warnsystem RAPEX gehen pro Woche zwei bis vier Produktwarnungen ein. Weitere Hintergrundinformationen in deutscher Sprache unter
http://www.evz.de/UNIQ112922006328971/doc843A.html.

Die Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fungiert als zentrale Meldestelle des Bundes für gefährliche technische Produkte. Die BAuA fasst die Produktmeldungen aller Bundesländer des EU-Mitgliedstaates Deutschland zusammen und wertet die Erkenntnisse zu mangelhaften oder gefährlichen technischen Produkten aus, bewerten sie und stellt sie über schnelle Datenaustausch-Systeme den anderen Mitgliedstaaten zur Verfügung. Darüber hinaus macht die BAuA diese Informationen im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtungen amtlich bekannt (z. B. Untersagungsverfügungen, Normenverzeichnisse) und veröffentlicht weitere Informationen (z. B. Links zu Meldungen mangelhafter Produkte, Produktrückrufe). Als besonderen Service bietet die BAuA in diesem Rahmen allen Herstellern, Bevollmächtigten und Einführern mit dem Rückruf-Formular eine zentrale Möglichkeit ihre Produktrückrufe einzustellen.

BauA-Broschüre "Gefährliche Produkte (Ausgabe 2009)"

"Wie geht es Kiko?" - Ein Film zu Produktmeldungen der BauA


aktuell

Lauflernhilfen - Eine ernste Gefahr für Kinder

„Gehfrei“, „Lauflernhilfe“ oder „Babywalker“ sind Plastikgestelle auf Rollen mit eingebautem Sitz. Die Kinder hängen in einer Art Hosengurt und stoßen sich mit den Zehenspitzen vom Boden ab. Einige Geräte haben zusätzlich einen Spieltisch mit Figuren oder Rasseln. Es wird damit geworben, dass Kinder mit Unterstützung der Geräte schneller und leichter Laufen lernen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen gegenteilige Effekte und insbesondere sehr hohe Unfallrisiken für Kinder!

Merkblatt zum Thema Lauflernhilfen (z.B. für Arztpraxen) (pdf-Format)

Der US-Spielzeug-Produzent Mattel ruft weltweit 18,2 Millionen Magnet-Spielzeuge zurück...

Zwei Mal innerhalb von knapp zwei Wochen hat der US-Spielwarenkonzern Mattel im August 2007 gesundheitsgefährdende Spielwaren zurückgerufen. Von der zweiten Aktion betroffen waren weltweit mehr als 18 Millionen Artikel, die in China produziert worden waren. Das Thema "Sicheres Spielzeug" hat durch diese Rückruf-Aktion wieder Aktualität gewonnen. Lesen Sie dazu:

aktuelle Diskussion im Elternforum Kindersicherheit,

zahlreiche Informationen in unserem Wissenslexikon Kindersicherheit,

Übersicht über die belasteten Spielwaren auf den Internetseiten von Mattel

HR1-Interview vom 17.08. mit Nicola Quade, Projektleiterin bei der BAG (mp3)

 

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