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Kinder fordern mehr Sicherheit - politische Arbeit mit Barbara Hahlweg
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Politische Grundlagen der Kindersicherheit

Wir haben Ihnen auf dieser Seite wichtige und interessante Berichte und Links zusammenstellt, aus denen deutlich wird, dass noch viel zu tun bleibt, aber die Kinderunfallverhütung in Deutschland, in Europa und weltweit inzwischen durchaus auf der Agenda der verschiedenen Programme steht.


Neue EU-Spielzeugrichtline - verbesserter Gesundheitsschutz für Kinder?

Im Dezember 2008 wurde die neue EU-Spielzeugrichtlinie verabschiedet. Ziel war die Erhöhung der Sicherheit von Spielzeug in Europa sowie eine höhere Verantwortung der Hersteller und Importeure. Stattdessen haben sich die Kontrollen nur geringfügig verschärft, eine Verpflichtung zu einer unabhängigen Drittprüfung gibt es weiterhin nicht. Außerdem führen die neuen Regelungen zur chemischen Sicherheit z.T. zu einer Verschlechterung gegenüber der alten Richtlinie.

Zusammenfassende Bewertung der neuen EU-Spielzeugrichtlinie


Strategie zur Förderung der Kindergesundheit

Das Bundeskabinett hat im Mai 2008 die "Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit" beschlossen. Zentrales Ziel der Strategie ist es, Prävention und Gesundheitsförderung auszubauen und die gesundheitliche Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Ausgangspunkt der Strategie ist das Ergebnis des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys. Darin sind erstmalig umfassende und repräsentative Daten zur Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten und zur Gesundheitsversorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zusammengestellt worden. Mit der Strategie Kindergesundheit bündelt die Bundesregierung die verschiedenen Initiativen zur Förderung der Kindergesundheit, die weit über das Gesundheitswesen hinaus in alle Bereiche hineinwirken.

Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit (pdf-Format)


Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland"

Seit dem Weltkindergipfel der Vereinten Nationen in New York im Jahr 2002 haben zahlreiche gesellschaftliche Gruppen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Alltag in Deutschland kritisch und konstruktiv auf Kinderfreundlichkeit geprüft. Die Ergebnisse und Forderungen bündelt der Nationale Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland (NAP). Die Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland" stößt Aktionen für und mit Kindern und Jugendlichen in allen gesellschaftlichen Bereichen an, unterstützt neue Projekte und bietet aktiven Partnern eine Plattform.

Informationen zur Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland"


Broschüre: Nationale Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinderunfallprävention

Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinderunfallprävention in Deutschland

Unfälle sind ein dringliches Gesundheitsproblem für Kinder in Deutschland und Europa, wobei ein Großteil durch präventive Maßnahmen verhindert werden kann. Die von der BAG nun publizierten Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kinderunfallprävention in Deutschland legen die Ziele und Handlungsfelder der Kinderunfallprävention fest. Damit sollen die relevanten Kooperationspartner zu einer gemeinsamen Zielorientierung gelangen und gemeinschaftlich tätig werden.
Informationen und Downloadmöglichkeit


Empfehlung des Rates der Europäischen Union zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit

Verletzungen sind eine der Haupttodesursachen in Europa. Besonders hoch ist das Risiko von Todesfällen und schweren Verletzungen im Haushalt, in der Freizeit und beim Sport, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und in Verbindung mit Verbraucherprodukten. Durch wirksame Maßnahmen könnten die enormen sozialen Kosten von Unfällen und Verletzungen weiter gesenkt werden, vor allem, indem Risikoumstände und Risikogruppen ins Blickfeld genommen werden, die bisher nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestanden haben. Die wesentlichen Leitsätze für Maßnahmen zur Verletzungsprävention in der EU hat der Rat der Europäischen Union am 31. Mai 2007 in einer Empfehlung verabschiedet.
Empfehlung des Rates der Europäischen Union zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit (pdf-Format)*


EU-Aktionsplan Umwelt und Gesundheit

Im Jahr 2004 wurde von der Vierten Ministeriellen Konferenz Umwelt und Gesundheit in Budapest der "Aktionsplan zur Verbesserung der Umwelt und Gesundheit der Kinder der Europäischen Region" (CEHAPE) beschlossen. Nun stellte Deutschland auf der WHO-Zwischenkonferenz vom 13.-15. Juni in Wien seinen Bericht zur Umsetzung des CEHAPE vor. Die Unfallprävention erhält dort als Zielbereich 2 eine hohe Priorität. In dem Bericht heißt es: "Die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen liegt in der Verantwortung der gesamten Gesellschaft. Unfallprävention ist daher eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Bericht Deutschlands zur Umsetzung des Aktionsplans (CEHAPE) (pdf-Format, 1,6 MB)*
Infos und Links
Aktionsplan (pdf-Format, 285 kB)*


Mitteilung der Europäischen Kommission über Maßnahmen für ein sicheres Europa

Gegenstand der Mitteilung vom 23.06.2006 ist die Prävention von Verletzungen und Unfällen durch Maßnahmen des Gesundheitswesens in Europa. Dabei sollen die Mitgliedsstaaten mit einem strategischen Rahmenplan unterstützt werden, Prioritäten zur Verringerung von Verletzungen und Unfällen zu setzen, insbesondere in den Bereichen öffentliches Gesundheitswesen und verbraucherpolitische Strategien mit entsprechenden Folgeinitiativen.
Mitteilung der Europäischen Kommission (pdf-Format, 160 kB)*
Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit (pdf-Format, 45 kB)*


Deutsches Forum Prävention und Gesundheitsförderung und Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. schließen sich zusammen

Am 21. November 2007 fusionierten das Deutsche Forum Prävention und Gesundheitsförderung (DFPG) und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), bis vor kurzem Bundesvereinigung für Gesundheit e.V. (BfGe). Der Zusammenschluss beider Partner wurde rechtlich durch die Aufnahme derjenigen Mitglieder des Deutschen Forums in die BVPG bewirkt, die bislang noch nicht der Bundesvereinigung angehörten.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. bündelt die Ressourcen und Kompetenzen von Organisationen, die einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich „Prävention und Gesundheitsförderung“ aufweisen. Unter den Mitgliedern befinden sich vor allem Bundesverbände im Gesundheitswesen, aber auch Bundesverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Selbsthilfe, des Verbraucherschutzes sowie Wissenschaftliche Gesellschaften, Bildungseinrichtungen und Akademien. Die BAG ist ebenfalls Mitglied der BVPG.
Homepage der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.


Beschluss der Jugendministerkonferenz

In ihrem 7. Tagesordnungspunkt nimmt die Jugendministerkonferenz am 12./13. Mai 2005 in München zum Thema "Kinder und Gesundheit - Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" Stellung und definiert Handlungsnotwendigkeiten.
Beschluss der Jugendministerkonferenz (pdf-Format, 180 kB)*


Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010

Die Bundesregierung möchte die Lebensverhältnisse so gestalten, dass junge Menschen die bestmöglichen Bedingungen beim Aufwachsen erhalten. Der Nationale Aktionsplan, an dem viele Organisationen und auch Kinder selbst mitgearbeitet haben, ist der Leitfaden, an dem sich kinderpolitisches Handeln orientiert.
Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010 (pdf-Format, 1,9 MB)*


Zwölfter Kinder- und Jugendbericht

In dieser ausführlichen Publikation berichtet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, und insbesondere über Bildungsprozesse und -angebote.
Zwölfter Kinder- und Jugendbericht (pdf-Format, 3 MB)*


UN Kinderrechtskonvention

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes wurde 1989 von der UN-Vollversammlung verabschiedet und ist in Deutschland seit 1992 in Kraft. Die unterzeichnenden Länder verpflichten sich darin, Rahmenbedingungen zum Wohl und für die Entwicklung des Kindes zu schaffen. Darin genannt wird das Recht des Kindes auf ein Höchstmaß an Gesundheit, was durch einen Ausbau der Gesundheitsfürsorge, darunter auch der Unfallverhütung, mit einem besseren Zugang zu Information und Unterstützung für alle erreicht werden soll.
Text (pdf-Format, 90 kB)*
Anlage (pdf-Format, 190 kB)*


Das Forum „Gesundheitsziele“ bei der Deutschen Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung e.V.

entwickelt Leitlinien zur Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitszielen in Deutschland. Für Kinder und Jugendliche wird von der AG 7 „Gesund aufwachsen“ eine verstärkte Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten, Schulen, berufsbildenden Schulen sowie in jungen, sozial benachteiligten Familien angestrebt.
Gesundheitsziele: Bericht der AG 7: “Gesund aufwachsen” (pdf-Format, 265 kB)*


Bonner Erklärung

In der Bonner Erklärung verständigen sich seit 1997 die teilnehmenden Institutionen und Einrichtungen und gleichzeitige Initiatoren der Aktion “Mehr Sicherheit für Kinder - Safe Kids” auf eine enge Kooperation und die Koordination von Maßnahmen als Basis einer effektiveren Prävention von Kinderunfällen in Heim und Freizeit. Sie verabreden den Aufbau einer “Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit”, die im Jahr 2003 als Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. gegründet worden ist.
Bonner Erklärung zur Kindersicherheit


Potsdamer Erklärung

Die Potsdamer Erklärung zu Kinderumwelt und Gesundheit fordert bessere Rahmenbedingungen für Kinder. Sie sollen ohne Belastungen (z. B. schädliche Emissionen, Tabak, Mobilfunkfelder) und Unfallgefahren (verträgliche Verkehrs- und Raumplanungen) aufwachsen können. Die Erhaltung der Umwelt für die Kinder bedeutet einen verantwortungsvollen Umgang mit den Energieressourcen.
Potsdamer Erklärung zu Kinderumwelt und Gesundheit


104. Deutscher Ärztetag 2001

Der 104. Deutsche Ärztetag hat 2001 alle Verantwortlichen aufgefordert, sich für eine Verminderung der Verletzungshäufigkeiten einzusetzen. Dazu ist die Entwicklung eines umfassenden Unfallpräventionsprogramms mit Sicherheitsbestimmungen notwendig, das auf interdisziplinäre Forschung und internationale Erfahrungen aufbauen soll. In enger Kooperationen mit Einrichtungen zur Unfallprävention soll der Bedarf an Beratung, Information und Ausbildung gedeckt werden.
Beschlüsse/Entschliessungen des 104.Deutschen Ärztetages in Ludwigshafen vom 22.-25.05.2001 (Auszug)

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