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Kind im Clownskostüm

Quelle: ChantalS - Fotolia.com

Kleine Jecken: Kamellewettstreit ist gefährlich

Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. warnt vor Unfällen bei Karnevalsumzügen

Bonn 4.2.2010 - Jedes Jahr kommt es in der närrischen Zeit zu Kinderunfällen. Dabei sind Kinder im Grundschulalter besonders gefährdet. Damit die fröhliche Stimmung beim Wagenumzug nicht getrübt wird, empfiehlt die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. besonders auf die kleinen, aber auch auf die größeren Kinder zu achten.

Für Sechs- bis Zehnjährigen ist das „Kamelle“ sammeln ein großer Spaß. Im Wettstreit mit den Kameraden geht es darum „wer am meisten hat“. Die Kinder bringen sich in Gefahr, wenn sie plötzlich zwischen den Wagen auf den Zugweg laufen und noch schnell etwas vom Boden aufsammeln. Dabei überschätzen sie ihre Reaktion, denn während sie bückend nach Leckereien greifen, nähert sich unbemerkt schon der nächste Wagen.

„Bei den großen Rosenmontagsumzügen gibt es für jeden Motivwagen Zugbegleiter, die auf der Straße mitlaufen und auf die Sicherheit der Zuschauer achten. Bitte nehmen Sie Warnungen dieser „Schutzengel“ immer ernst! Bei kleinen Umzügen, in Vororten oder Dörfern, fehlen ab und an die Wagenbetreuer, die auf die kleinen Jecken aufpassen, “ sagt Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG in Bonn.
Deshalb sollten Eltern auch ihre größeren Kinder immer im Blick haben und sie anhalten, nicht zwischen die Wagen zu laufen, sondern am Straßenrand ihre Süßigkeiten zu sammeln.

Kleinkinder sind im Kinderwagen, an der Hand oder am besten auf dem Arm von Mutter und Vater sicher aufgehoben. Besonders wenn es voll und gedrängt wird, haben sie hier „oben“ keine Angst.

Die Devise „Augen auf“ gilt auch für Wurfmaterial mit scharfen Kanten wie Schokoladentafeln. Derartige „Geschosse“ verletzten schon viele (kleine) Karnevalsnarren.

Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. mit Sitz in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Die BAG informiert durch Veröffentlichungen auf ihrer Webseite www.kindersicherheit.de und in ihrem Internetforum www.elternforum-kindersicherheit.de über Kinderunfälle und deren Verhütung und gibt zahlreiche Broschüren zur Kindersicherheit heraus. Gemeinsam mit dem Hauptförderer Johnson & Johnson und unterstützt durch das Bundesministerium für Gesundheit setzt sich die BAG dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren, innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit sowie Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene voran zu bringen. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister.   

Pressekontakt BAG

Karoline Becker
Tel. 0228 207 27 27
Fax 0228 207 27 28
presse@kindersicherheit.de

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SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn
Tel. (0228) 688 34-0, Fax 688 34-88, Eltern-Hotline 688 34-34,
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