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Elternbroschüre Einkaufen für die Kleinsten vorgestellt

Neue Elternbroschüre vorgestellt: Einkaufen für die Kleinsten

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Broschüre Einkaufen für die Kleinsten

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Presse > Pressemitteilungen > 9/2007

Weihnachtseinkäufe 2007: Neue Eltern-Broschüre nimmt Kinderprodukte unter die Lupe

Köln/Bonn 22.11.2007 Gefahr unter dem Weihnachtsbaum: Viele Spielzeuge sind unsicher und verletzen Kinder. Das neue Heft „Einkaufen für die Kleinsten“ zeigt, worauf es bei kindersicheren Produkten ankommt und wie Eltern ihre Kinder vor Unfällen bewahren.

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit, doch viele Eltern sind verunsichert durch Meldungen über unsicheres Spielzeug oder unfallträchtige Kindermöbel. Welches Spielzeug wirklich sicher ist und welche Produkte das Haus kindersicher machen – das ist nun übersichtlich nachzulesen in der Broschüre „Einkaufen für die Kleinsten“ von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder, die heute in Köln vorgestellt und die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wurde.

„Diese neue Elternbroschüre ist wichtiger denn je“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen heute vor der Presse. „Kindersicherheit ist ein aktuelles Thema. Pro Minute müssen drei Kinder wegen Verletzungen zum Arzt – in die Hälfte dieser Unfälle ist mindestens ein Produkt verwickelt, zum Beispiel Elektrogeräte oder kleinteiliges Spielzeug.“

Die Broschüre kann bei der BAG Mehr Sicherheit für Kinder, Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn mit einem vorfrankierten (1,45 Euro) und adressierten DIN 5 Rückumschlag bestellt werden.
Sie kann auch im Internet unter www.kindersicherheit.de herunter geladen werden.

1,7 Millionen Kinderunfälle im Jahr – in die Hälfte sind Produkte verwickelt

Auf mehr als 60 Seiten informiert die Broschüre über Gefahren, die von Produkten für Kinderzimmer, Haus und Garten ausgehen, und erklärt, wie Eltern beim Einkauf sichere Produkte erkennen können und was bei ihrer Verwendung zu beachten ist. Sie listet vertrauenswürdige Gütesiegel auf und hilft Verbrauchern dabei, sich bei schweren Produktmängeln an die richtigen Ansprechpartner zu wenden und gefährliche Produkte zu melden.

„Kinder sind eine besonders unberechenbare und zugleich besonders verletzliche Verbrauchergruppe“, sagte Dr. Stefanie Märzheuser, Präsidentin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder, Kinderchirurgin an der Charité Berlin. „Doch die wenigsten Produkte, die auf dem Markt sind, sind auf die Eigenarten der Kinder zugeschnitten. Selbst Produkte, die für Kinder gemacht sind, sind häufig nicht kindersicher. Unsere Broschüre will helfen, Gefahren, die von Produkten ausgehen, schon im Vorfeld zu erkennen.“

Eltern wünschen sich mehr Produktinformationen

In die Broschüre sind neue Erkenntnisse eingegangen, die eine Verbraucherbefragung der BAG Mehr Sicherheit für Kinder erbracht hat. Ein Drittel der Befragten gab an, negative Erfahrungen mit Kinderprodukten gemacht zu haben: Mangelhafte Fahrradbremsen, instabile Hochstühle, kleinteilige Babyrasseln. Am schlechtesten schneidet Spielzeug im Elternurteil ab. Gleichzeitig ist der Aufklärungsbedarf unter Eltern sehr hoch – ein Viertel der Befragten wünschten mehr Informationen zu bestimmten Produkten.

Experten schätzen, dass 60 Prozent aller Kinderunfälle durch geeignete Vorsorge verhindert werden könnten. Ziel der BAG Mehr Sicherheit für Kinder ist es, die Zahl der Kinderunfälle bis zum Jahr 2012 um 20 Prozent zu verringern – in der Familie, in Schule und Kindergarten wie auch im kommunalen Bereich.

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Dachverband und die primär zuständige Lobby zur Verhütung von Kinderunfällen in Deutschland. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln. Sie wird durch das Bundesministerium für Gesundheit, durch Penaten aus dem Hause Johnson&Johnson, durch den Gesamtverband Deutscher Versicherer und weitere Partner gefördert.

Pressekontakt

Karoline Becker
Tel. 0228 207 27 27
E-Mail: presse@kindersicherheit.de

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SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn
Tel. (0228) 688 34-0, Fax 688 34-88, Eltern-Hotline 688 34-34,
info@kindersicherheit.de