Was tun, ...
bei
Kinderunfällen
allgemein?
bei
Bewusstlosigkeit?
bei
Schockzuständen?
Fallen und Stürzen: Was tun bei...
offenen
Wunden?
Prellungen/Blutergüssen,
Verstauchungen, Knochenbrüchen?
Verrenkungen?
Ellenbogenverrenkungen
im Kleinkindalter?
Bauchverletzungen?
Verletzungen im Genitalbereich?
Verletzungen am Kopf?
Zahn- oder Kieferverletzungen?
Nasenbluten?
Vergiften und Verätzen: Was tun bei...
Vergiftung durch Haushaltsreiniger?
Vergiftungen
durch Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen?
Nasenbluten, z.B. nach Einnahme von Medikamenten?
Wo anrufen bei Vergiftungen?
Verätzungen?
Insektenstichen?
Stromunfälle: Was tun bei...
nach
Stromschlägen?
bei Verbrennungen?
Schneiden und Stechen: Was tun bei...
Stichwunden?
Abtrennung
von Körperteilen?
offenen Wunden?
Bauchverletzungen?
Verbrennen und Verbrühen: Was tun bei...
Verletzungen durch Kälte: Was tun bei...
Ersticken und Ertrinken: Was tun bei...
Ertrinken?
Fremdkörpern in der Luftröhre
durch Verschlucken?
Fremdkörpern in der Speiseröhre
durch Verschlucken?
Andere: Was tun bei...
Was tun ...
Verletzung am Kopf
Eine Gehirnverletzung ist die schlimmste Folge eines Sturzes oder Schlages auf den Kopf.
Die häufigste Verletzung nach Sturz oder Schlag ist die Gehirnerschütterung: Die Kinder sind einen kurzen Moment (wenige Sekunden bis höchstens 10 Minuten) bewusstlos, erwachen und können sich nicht an den Unfall erinnern. Sie wirken müde oder benommen, klagen über Kopfschmerzen. Oftmals erbrechen sie nach ca. 30 Minuten bis 1 Stunde mehrfach.
Bleibt ein Kind nach einem Sturz längere Zeit bewusstlos, wirkt es verändert (merkwürdig anders als sonst) oder hört es womöglich sogar auf zu atmen, liegt höchstwahrscheinlich eine schwere Verletzung vor. Ertasten Sie am Kopf eine "schwappende" Beule, besteht Verdacht auf einen Schädelbruch. Es ist im ersten Moment sehr schwierig, eine weniger schwere von einer ernsten Kopfverletzung zu unterscheiden.
Was tun?
Bei
Herz- und Atemstillstand sofort mit Mund-zu-Nase-Beatmung und Herzmassage
beginnen und den
Notruf rufen.
Lagern Sie das Kind flach, am besten auf dem Boden. Tragen Sie es nicht
unnötig umher, auch nicht, um es bequemer hinzulegen.
Bei Bewusstlosigkeit auf die Uhr sehen, um die Zeitdauer genau festzuhalten.
Durch die Aufregung erscheinen Sekunden wie Minuten.
Bei wachem Kind Bewusstsein prüfen. Stellen Sie einfache Fragen,
die dem Alter des Kindes angemessen sind, wie: "Hier ist deine
Mami, erkennst du mich", "Wo ist dein Bruder", "Möchtest
du dein Kuscheltier haben?" Beobachten Sie das Kind genau, während
es antwortet. Reagiert es so, wie Sie es kennen oder finden Sie sein
Verhalten ungewöhnlich?
Schauen Sie dem Kind in die Augen. Beobachten Sie, ob beide Pupillen
gleich groß sind.
Sprechen Sie ruhig mit dem Kind über vertraute Dinge (erzählen
Sie z.B. eine Lieblingsgeschichte), lassen Sie es nicht einschlafen.
Falls das Kind anfängt zu erbrechen, halten Sie die Atemwege frei.
Fahren Sie sofort zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus oder rufen
Sie den
Notruf.
Ist das Kind schläfrig und dämmert vor sich hin oder lässt
sich eine Blutung aus einer Kopfplatzwunde nicht stillen, fahren Sie
nicht selbst, sondern rufen Sie immer den
Notruf an!
