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Kindersicherheitstag 2003: Auf die Plätze. Fertig. Los.
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Kindersicherheitstag 2003: Auf die Plätze. Fertig. Los.
Unfälle in der Freizeit vermeiden.

Der nationale Kindersicherheitstag 2003 wurde wie jedes Jahr am 10. Juni mit einer Auftaktveranstaltung und mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit als Medienereignis begangen. Damit wollte die BAG auf das Thema „Kinderunfälle“ aufmerksam machen, Informationen zu sicherheitsbewusstem Verhalten verbreiten und Organisationen, Initiativen und Unternehmen dazu anregen, sich mit eigenen Aktionen für die Verhütung von Kinderunfällen einzusetzen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. organisierte den Kindersicherheitstag in diesem Jahr zum vierten Mal. Er wurde vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung und von dem Düsseldorfer Konzern Johnson&Johnson – bekannt zum Beispiel durch die Marken Penaten und bebe –gefördert.

Der Kindersicherheitstag 2003 hatte den Schwerpunkt „Freizeitunfälle“ und sollte unter dem Motto „Auf die Plätze. Fertig. Los. Unfälle in der Freizeit vermeiden.“ den ganzen Sommer und Herbst über die öffentliche und fachliche Diskussion zur Prävention von Kinderunfällen in Gang bringen. Zudem sollten möglichst viele regionale Folgeveranstaltungen und Kindersicherheits-Aktionen initiiert werden. Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. wollte ihre Kooperationspartner motivieren und dabei unterstützen, eigene örtliche Aktivitäten zum Kindersicherheitstag 2003 durchzuführen.

Als Begleitmaterialien stellte sie allen Interessierten kostenlos zur Verfügung:

  • Poster „Auf die Plätze. Fertig. Los. – Unfälle in der Freizeit vermeiden.“
    mit Platz zum Selbstbeschriften zur Ankündigung Ihrer Aktion
  • Flyer mit Informationen und Sicherheitshinweisen zu Freizeitunfällen für Eltern
  • Flyer „Spielplatz-Check“ für Eltern
  • Merkblatt für Spielplatzbetreiber
  • Sicherheitsrätselheft für Kinder

Die ausführliche Aktionsmappe für Multiplikatoren (Inhalte: Hintergrundinfos, Daten und Fakten, Aktionsideen, Sicherheitstipps, einschl. Bestellmöglichkeit von Materialien, Give aways und Funsport-Triathlon) kann zu einem Unkostenbeitrag von 1 € bei der BAG bestellt werden ( Online-Bestellmöglichkeit hier).

Die Attraktion zum Kindersicherheitstag 2003, der „Funsport-Triathlon“, lud Kinder und Jugendliche im Alter von 7-14 Jahren zum Klettern, Inlinern und Mountainbiken ein. Zugleich konnten die Kids Schutzausrüstungen ausprobieren, wurden zu sicherem Verhalten angeleitet und erhielten Sicherheitstipps. Der Funsport-Triathlon kann bei der BAG gegen Erstattung der Kosten ausgeliehen werden. Die genauen Konditionen finden Sie in unserer Aktionsmappe zum Kindersicherheitstag. Oder rufen Sie uns bei Interesse einfach an: Tel. 0228/ 68 83 4 -10!

Auf die Plätze. Fertig. Los. Unfälle in der Freizeit vermeiden.

Pro Jahr ereignen sich über 300.000 Sport- und Freizeitunfälle bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren. Davon passieren mehr als ein Viertel in der freien Natur, in Parks und Grünanlagen.

Besonders häufig geschehen Unfälle
- bei Ballsportarten
- beim Inline-Skaten und Skateboarden
- beim Reiten
- beim Radfahren (Radsport, Mountainbiken)
- auf dem Spielplatz
- beim Spielen im Garten/Hof.

Eltern können ihre Kinder vor Unfallgefahren schützen:
- durch Aufklärung ihrer Kinder
- durch umsichtiges Verhalten und Achtsamkeit
- durch das Sorgen für die richtige (Sicherheits-)Ausrüstung

Einige Tipps für Eltern

Bringen Sie Ihr Kind “in Bewegung”: Spiel und körperliche Aktivität sind für die Entwicklung der Motorik, für Sinnes- und Selbstwahrnehmung sehr wichtig. Je mehr Bewegungserfahrungen Kinder machen können, umso eher können sie in gefährlichen Situationen angemessen reagieren.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind beim Freizeitsport eine adäquate Schutzausrüstung trägt: Helm beim Radfahren, Helm, Knieschützer, Ellenbogen- und Handgelenkschoner beim Inline-Skaten oder Skateboardfahren.

Kinder und Eltern sollten einen Sicherheitscheck “ihres” Spielplatzes machen: Geben Sie Acht mit defekten Spielgeräte, morschen Holzkonstrukionen (siehe dazu Thema Gefahrenort: Spielplatz).

Wählen Sie die richtige Kleidung für Ihr Kind: keine Kordeln oder Schlaufen, feste Schuhe, Reflektoren im Dunkeln.

Low risk, more fun!

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