Was tun, ...
bei
Kinderunfällen
allgemein?
bei
Bewusstlosigkeit?
bei
Schockzuständen?
Fallen und Stürzen: Was tun bei...
offenen
Wunden?
Prellungen/Blutergüssen,
Verstauchungen, Knochenbrüchen?
Verrenkungen?
Ellenbogenverrenkungen
im Kleinkindalter?
Bauchverletzungen?
Verletzungen im Genitalbereich?
Verletzungen am Kopf?
Zahn- oder Kieferverletzungen?
Nasenbluten?
Vergiften und Verätzen: Was tun bei...
Vergiftung durch Haushaltsreiniger?
Vergiftungen
durch Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen?
Nasenbluten, z.B. nach Einnahme von Medikamenten?
Wo anrufen bei Vergiftungen?
Verätzungen?
Insektenstichen?
Stromunfälle: Was tun bei...
nach
Stromschlägen?
bei Verbrennungen?
Schneiden und Stechen: Was tun bei...
Stichwunden?
Abtrennung
von Körperteilen?
offenen Wunden?
Bauchverletzungen?
Verbrennen und Verbrühen: Was tun bei...
Verletzungen durch Kälte: Was tun bei...
Ersticken und Ertrinken: Was tun bei...
Ertrinken?
Fremdkörpern in der Luftröhre
durch Verschlucken?
Fremdkörpern in der Speiseröhre
durch Verschlucken?
Andere: Was tun bei...
Was tun ...
Insektenstich
Mückenstiche jucken unterschiedlich stark. Bienen- und Wespenstiche
sind schmerzhaft und werden daher sofort bemerkt. Durch das Insektengift
von Bienen, Wespen oder Mücken kann es zu allergischen Reaktionen
kommen, die viel bedrohlicher sind als die kleine Stichwunde:
Der
Insektenstich schwillt deutlich stärker an als normal.
Es bilden sich Quaddeln (große juckende Wasserblasen).
Atemnot,
Kollaps (kalter Schweiß, verlangsamter Herzschlag
bis zur Bewusstlosigkeit), Erbrechen. Bei diesen Anzeichen sofort
den
Notruf anrufen!
Zeckenbisse werden oft gar nicht bemerkt - Zecken können sich z.B. auf der Kopfhaut längere Zeit festsetzen, ohne dass der Mensch über Beschwerden klagt. In manchen Gebieten Deutschlands tragen Zecken gefährliche Erreger, die sie auf den Menschen übertragen können. Manchmal treten dadurch verursachte Krankheiten erst viel später auf, so dass sie nicht mehr mit dem Zeckenbiss in Verbindung gebracht werden. Informieren Sie sich, ob Sie in einer gefährdeten Region leben. Es gibt eine Schutzimpfung gegen viele von Zecken übertragene Krankheiten.
Was tun?
Ruhe
bewahren und das Kind beruhigen.
Bienenstich:
Sie sehen eine rundliche rote Verletzung, in der noch der Stachel
steckt - Bienenstachel haben Widerhaken und bleiben deshalb in
der Haut stecken.
Wenn Sie nicht darin geübt sind, sollten Sie die Entfernung des
Stachels einem Arzt überlassen.
Wespenstich: Sie sehen eine rundliche rote Verletzung ohne Stachel.
Malen Sie mit einem Stift einen Kreis um die rote Stelle, so dass Sie
beurteilen können, ob die Rötung größer wird.
Kühlen Sie die Stelle mit einem Kühlkissen (in ein Tuch einschlagen!)
oder einem kalten nassen Lappen.
Bei Insektenstichen im Mundraum das Kind ständig Eis lutschen
lassen. Falls kein Eis vorhanden ist, legen Sie kalte Umschläge
um den Hals. Auf jeden Fall sofort den Notruf rufen - Erstickungsgefahr!
Zeigt
das Kind Anzeichen einer allergischen Reaktion, rufen Sie sofort den
Notruf.
Zeckenbiss: Die bräunlich schwarze Zecke steckt mit dem Körper
nach außen in der Haut, der Kopf ist in die Haut eingegraben.
Anfangs sind Zeckenleiber nur so groß wie ein Stecknadelkopf.
Doch je länger die Zecke Blut saugen konnte, desto größer
- bis Erbsengröße - ist ihr Körper.
Wenn Sie nicht darin geübt sind, sollten Sie die Entfernung der
Zecke einem Arzt überlassen. Bei unsachgemäßer Entfernung
kann der Kopf der Zecke in der Haut stecken bleiben, die Wunde sich
entzünden.
Notieren Sie Datum und Körperstelle des Zeckenbisses. Teilen Sie
beides umgehend ihrem Kinderarzt mit.
