Zuhause
Was in Slapstickkomödien häufig die Komik ausmacht, ist in unseren Häusern schmerzhafte Wirklichkeit: Viele, viel zu viele Unfälle passieren in den heimischen vier Wänden. Oftmals sind es Kleinigkeiten, an die man gar nicht denkt: die Säge in der Garage, der Föhn neben der Badewanne, die Zigaretten im Aschenbecher... sie sind einem so selbstverständlich geworden, dass man sie als Gefahrenquelle einfach übersieht.
Tipps
Eine
sichere Wohnung muss nicht übermäßig sauber sein,
schon gar nicht glänzend glatt - dafür aber hell und
aufgeräumt.
Gefährliche
Geräte und giftige Mittel haben ihren festen Platz an sicherer
Stelle und werden nach Gebrauch auch immer wieder gleich dort abgestellt.
Deklarieren
Sie bestimmte Räume und Möbel als “tobefreie”Zonen.
Kleine,
natürlich nie ganz auszuschließende Unfälle werden
in ruhiger Minute vorwurfsfrei besprochen, so dass das Kind aus
dem erlittenen Schaden wenigstens klüger werden kann.
Sicherheitsbewusstes
Verhalten der Kinder (“Omi, hier stehen noch deine Tabletten
rum!”) wird nicht nur anerkennend gelobt, sondern vor allem
ernst genommen.
Erwachsene,
ob Großeltern, Eltern oder größere Geschwister,
geben selbst ein gutes Vorbild ab.
