Inhalt
- Gibt es Kinder, die mehr gefährdet sind als andere – sogenannte “Unfallkinder”?
- Woher weiß ich, was ich einem Kind in welchem Alter zutrauen kann?
- Was verlangt die elterliche Aufsichtspflicht?
- Ab welchem Alter kann man Kinder alleine zu Hause lassen?
- Geschwisterkinder: Kann man dem älteren Kind die Betreuung der kleineren Geschwister übertragen?
- Betreung mehrerer Kinder: Welche Probleme ergeben sich?
- Wie erkennt man sichere Spielsachen?
- Rollende Spielgeräte: Was ist in welchem Alter zu empfehlen?
- Welche Sicherheitsartikel für zu Hause sind wichtig?
- Gesunde Schlafumgebung: Wie sollten Babys schlafen?
- Ab welchem Alter sind Hochbetten zu empfehlen?
- Welchen Gitterabstand sollten Kinderbetten aufweisen?
- Lauflernhilfen, Gehfrei oder Babywalker: Sinnvolle Förderung oder Gefahr für Kinder?
- Wie lange dauert es, bis heiße Flüssigkeiten schwere Verbrühungen verursachen?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Haushaltschemikalien verschluckt hat?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen verschluckt hat?
- Wie können wir unseren Gartenteich sicher machen?
- Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?
- Wann sollte ein Kinderhelm durch einen neuen ersetzt werden?
- Wir reisen ins Ausland: worauf müssen wir achten?
- Ferien auf dem Bauernhof: Worauf müssen wir achten?
Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit
Wie erkennt man sichere Spielsachen?
Für Kleinkinder unter drei Jahren:
Das
Spielzeug sollte für das Alter des Kindes geeignet sein
(Hinweise auf der Packung beachten).
Die Spielzeuge und -geräte dürfen keine scharfen, spitzen
Kanten aufweisen.
Knopfbatterien könnten verschluckt werden und sind giftig.
Batteriefächer sollten nur mit dem Schraubenzieher zu öffnen
sein.
Spielsachen, von denen sich verschluckbare Kleinteile wie z.B.
Puppenaugen lösen können, sind für Kinder unter
3 ungeeignet.
Sehr weiche Gummispielsachen wie Wasser-Jojos können giftige
Weichmacher enthalten. Diese sind besonders dann gefährlich,
wenn das Kind das Spielzeug in den Mund nimmt.
Farben sollten sich nicht lösen oder absplittern.
Die
Spielsachen sowie Stifte und Farben sollten mit Prüfsiegeln
wie
CE-
oder besser noch GS-Zeichen ausgestattet sein.
Es werden auch Buntstifte und Kreiden angeboten, die mit unbedenklichen
Lebensmittelfarben hergestellt sind.
Lauflernhilfen bergen ein hohes Sturzrisiko und behindern die motorische Entwicklung.
Sie sind überflüssig und gefährlich.
Qualität geht vor: Lieber klein und hochwertig als riesig und brüchig.
„Spiel gut“ ist ein Siegel für Spielsachen mit einem hohen Spielwert.
Für größere Kinder:
Kinder sollten zunächst gut Roller fahren lernen. Erst danach sollte ein
Fahrrad angeschafft werden. Dabei gilt: Stützräder sind Sturzräder.
Ein Kind, dessen Gleichgewichtssinn durch den Roller geschult ist, erlernt das
Radfahren leicht ohne Stützräder.
Testberichte, Verbraucherberatungen und der Fachhandel informieren über
gute Sportgeräte wie Fahrräder, Inliner, Skier und Schlitten.
Sportgeräte und die passende Schutzausrüstung gehören zusammen.
Bei Experimentierspielzeug wie Chemiebaukästen sollten sich Eltern genau über
Gefahren und Eignung für das jeweilige Alter informieren.
Informationen für Eltern:
ÖKO-Test-Jahrbuch Kleinkinder für 2004, Inhaltsverzeichnis
und Bestellformular unter
http://shop.oekotest.de
