Zum Inhalt springen |

Logo der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
Erste Hilfe: Die wichtigsten Grundregeln Was tun, wenn ...
Kinderunfälle > Frequently Asked Questions > FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit

Logo FAQ

Wir reisen ins Ausland, worauf ist zu achten?

Eine Reise mit Kindern, insbesondere ins fernere Ausland, will sorgfältig geplant sein. Der kindliche Organismus reagiert sensibler auf Reisestrapazen wie lange Flüge, klimatische Veränderungen, Ernährungsumstellung, ungewohnt intensive Sonne und eventuell nötige Impfungen. Wer eine Reise ins Ausland ins Auge fasst, sollte seinen Kinderarzt frühzeitig in die Planung einbinden. Informationen zur medizinischen Vorsorge findet man im Internet unter den unten aufgeführten Links.

Auch über Unfallgefährdung im Urlaub sollte man nachdenken. Denn häufig fehlen am Urlaubsort, die Standards für ein kindersicheres Umfeld, an die man sich zu Hause gewöhnt hat. Die kindliche Lust auf Abenteuer und Entdeckungen in der neuen Umgebung mit bisher unbekannten Gefahren kommen hinzu. Wer vorher nicht plant, hat möglicherweise im Urlaub keine ruhige Minute. Eine stark blutende Platzwunde ist schnell passiert: Wo eigentlich ist der nächste Arzt zu finden?

Was man (nach Möglichkeit) vor der Reise klären sollte:

Beschränkt sich die im Prospekt annoncierte „Kinderfreundlichkeit“ auf einen Hochstuhl im Restaurant oder sind Appartement und Umgebung altersentsprechend kindersicher? Zum Beispiel: Befindet sich darin eine gefährliche ungesicherte Treppe? Sind die Steckdosen gesichert?

Wie und wo ist die medizinische Versorgung vor Ort?

Sind für den Mietwagen altersentsprechende Kindersitze vorhanden (auch wenn man das im Gastland möglicherweise für „nicht nötig“
hält)?

Wer sportliche Aktivitäten plant: Welche Schutzausrüstung benötigen wir vor Ort (z.B. Helme, Schwimmwesten etc.)?

Sind die Bademöglichkeiten für (kleine) Kinder geeignet?

Ist die Reiseapotheke passend ausgerüstet? Hier beraten die Apotheken und der Kinderarzt.

Was man bei der Ankunft am Urlaubsort checken sollte:

Welche Gefahren für Kleinkinder birgt die unmittelbare Umgebung (Ferienwohnung, Terrasse, Garten)? Das Faltblatt der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. „Unfallgefahren zu Hause entdecken und beseitigen“ im Gepäck hilft weiter.

Mit größeren Kindern sollte man eine gemeinsame Ortsbegehung durchführen, Gefahrenstellen besprechen und Grenzen des Spielbereiches festsetzen.

Sind die Treppen gesichert? Sind Terrassen oder Balkone mit intakten Geländern versehen?

Gibt es streunende Tiere (meist Hunde)? Wie man sich gegenüber fremden Tieren verhält, sollte man mit den Kindern besprechen.

Welche speziellen Badegefahren gibt es vor Ort?

Wie ist der nächste Arzt zu erreichen?

Weitere Informationen für Eltern:

www.crm.de/dak/kinder/fernreisen_kleinkinder.htm, Checkliste der DAK zur Urlaubsplanung mit Kindern

www.fit-for-travel.de: Reisemedizinischer Infoservice des Tropeninstitutes München, Risikogruppen, Kinder


SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn
Tel. (0228) 688 34-0, Fax 688 34-88, Eltern-Hotline 688 34-34,
info@kindersicherheit.de