Inhalt
- Gibt es Kinder, die mehr gefährdet sind als andere – sogenannte “Unfallkinder”?
- Woher weiß ich, was ich einem Kind in welchem Alter zutrauen kann?
- Was verlangt die elterliche Aufsichtspflicht?
- Ab welchem Alter kann man Kinder alleine zu Hause lassen?
- Geschwisterkinder: Kann man dem älteren Kind die Betreuung der kleineren Geschwister übertragen?
- Betreung mehrerer Kinder: Welche Probleme ergeben sich?
- Wie erkennt man sichere Spielsachen?
- Rollende Spielgeräte: Was ist in welchem Alter zu empfehlen?
- Welche Sicherheitsartikel für zu Hause sind wichtig?
- Gesunde Schlafumgebung: Wie sollten Babys schlafen?
- Ab welchem Alter sind Hochbetten zu empfehlen?
- Welchen Gitterabstand sollten Kinderbetten aufweisen?
- Lauflernhilfen, Gehfrei oder Babywalker: Sinnvolle Förderung oder Gefahr für Kinder?
- Wie lange dauert es, bis heiße Flüssigkeiten schwere Verbrühungen verursachen?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Haushaltschemikalien verschluckt hat?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen verschluckt hat?
- Wie können wir unseren Gartenteich sicher machen?
- Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?
- Wann sollte ein Kinderhelm durch einen neuen ersetzt werden?
- Wir reisen ins Ausland: worauf müssen wir achten?
- Ferien auf dem Bauernhof: Worauf müssen wir achten?
Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit
Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?
Kinder stürzen mit dem Fahrrad häufig, auch ohne erkennbaren Grund oder ohne Beteiligung anderer. Besonders gefährlich sind hier drohende Kopfverletzungen. Durch einen guten Fahrradhelm - vorausgesetzt, er passt, sitzt richtig und ist gut geschlossen - lässt sich das Risiko für Kopfverletzungen erheblich mindern.
Ein qualitativ hochwertiger Helm, der nicht unbedingt teuer sein muss, lässt sich mit Hilfe der jeweils aktuellen Testergebnisse der Stiftung Warentest finden. Da nicht jeder Helm auf jeden Kinderkopf passt, sollte man das Kind in jedem Falle zum Kauf mitnehmen.
Ein
moderner Helm lässt sich mit Hilfe eines Stellrädchens
am Hinterkopf über mehrere Zentimeter Kopfumfang anpassen
(z.B. von 47-52 cm oder von 52-56 cm), so dass er eine Zeitlang
mit wächst.
Er
muss so angepasst werden, dass er Stirn, Hinterkopf und Schläfen
schützt. Der richtige Sitz auf dem Kinderkopf wird durch
die Anpassung der Riemen gesichert, so dass das Kind den Helm
beispielsweise nicht in den Nacken verschieben kann. Beim Kauf
unbedingt testen, ob sich die Riemen ohne großen Zeitaufwand
anpassen lassen, wenn beispielsweise eine leichte Kopfbedeckung
unter dem Helm untergebracht werden muss.
Die
Ohren müssen ausgespart, aber durch den verdickten
Helmrand geschützt sein.
Der
Kinnriemen sollte eine Mindestbreite von 15 mm haben und straff
unter dem Kinn sitzen. Der Verschluss sollte seitlich geschlossen
werden und leicht zu bedienen sein.
Weitere Informationen für Eltern:
Sicher unterwegs. Wie Sie Ihr Kind fit machen
für den Straßenverkehr.
Eine Informationsbroschüre für Eltern von Kindern bis
zu drei Jahren. Hrsg.: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.,
53225 Bonn,
www.dvr.de
Schritt für Schritt. Wie Sie Ihr Kind fit machen für
den Straßenverkehr. Eine Informationsbroschüre für
Eltern von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren.
Hrsg.: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., 53225 Bonn,
www.dvr.de
Faltblatt „Kinderfahrradhelme“ der
Bundesanstalt für Straßenwesen,
Postfach 100150, 51401 Bergisch Gladbach,
info@bast.de.
