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Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit

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Wie können wir unseren Gartenteich sicher machen?

Nach den Verkehrsunfällen stellt das Ertrinken die zweithäufigste tödlich verlaufende Unfallart im Kindesalter dar. Etwa die Hälfte der Kinder, die in Deutschland jährlich ertrinken, sind Kleinkinder unter 6 Jahren. Vielen Eltern, Großeltern und Babysittern ist nicht bewusst, dass Kleinkinder auch in flachem Wasser von weniger als 10 cm Tiefe ertrinken können, wenn sie mit dem Gesicht plötzlich hineinfallen.

Ist im eigenen Garten oder im Nachbargarten ein Gartenteich oder Swimmingpool vorhanden, sollte er durch einen Zaun von mindestens einem Meter Höhe gesichert sein, der ein fest verschließbares Tor hat. Der Zaun sollte für Kinder nicht zu erklettern sein und keine Spitzen aufweisen. Der Gartenteich kann auch mit einem Abdeckgitter gesichert werden.

Sind der Gartenteich oder das Biotop noch nicht vorhanden, sollte man auf deren Anlage verzichten, solange kleine Kinder in dem Haushalt leben oder häufig dort zu Besuch sind.

Kleinkinder müssen in der Nähe von ungesicherten Teichen ununterbrochen aus nächster Nähe beaufsichtigt werden.

Auch Regentonnen, Brunnen u.ä. sind gefährlich und sollten immer mit einem abschließbaren Deckel gesichert sein.

Nach dem 3. Lebensjahr können und sollten Kinder schwimmen lernen.

Weitere Informationen für Eltern und Gartenteichbesitzer, insbesondere zur Rechtslage und zu Haftungsfragen:

Ertrinken: Badewanne, Gartenteich und Regentonne

www.ratgeberrecht.de


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