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Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit

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Ab welchem Alter sind Hochbetten zum empfehlen?

Etagenbetten oder Hochbetten sind für Kinder erst ab 6 Jahren geeignet. Diese Empfehlung der Sicherheitsexperten beruht auf der Tatsache, dass spielende und tobende Kleinkinder unter 6 Jahren die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht einschätzen können. Sie stützt sich auch auf die Norm DIN EN 747-1 von 1993, die Sicherheitsanforderungen an Etagenbetten beschreibt und in der u.a. geregelt ist, dass in der Gebrauchsanweisung explizit auf die Gefahr des Herunterfallens von Kindern unter 6 Jahren hingewiesen werden muss.

Wenn Kleinkinder im Haushalt leben oder zu Besuch sind, sollte ein Hoch- oder Etagenbett gegen Hochklettern gesichert werden – zum Beispiel, indem die Leiter tagsüber ganz abgenommen wird.
Wer ein Hochbett für Kinder anschafft, sollte auf folgende Kriterien achten:

Das Bett sollte ein GS-Prüfzeichen tragen. Dieses Zeichen erhält es nur, wenn es die in der einschlägigen DIN-Norm festgelegten Sicherheitskriterien erfüllt.

Hierzu zählt vor allem eine Brüstungshöhe: Die Norm schreibt eine Höhe von mindestens 30 cm vor, die vor nächtlichem Herunterstürzen bewahrt. Da aber das Hochbett häufig nicht nur Schlaf-, sondern auch Spiel- und Abenteuerplatz ist, ist zu einer Brüstung von mindestens 60 cm zu raten.

Vorsicht ist auch bei der Anschaffung der Matratze geboten: Wählt man ein hohes Modell, ist die Brüstung nicht mehr hoch genug.

Keine Federkernmatratzen auf dem Hochbett verwenden! Diese laden zum „Trampolinspringen“ förmlich ein.


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