Inhalt
- Gibt es Kinder, die mehr gefährdet sind als andere – sogenannte “Unfallkinder”?
- Woher weiß ich, was ich einem Kind in welchem Alter zutrauen kann?
- Was verlangt die elterliche Aufsichtspflicht?
- Ab welchem Alter kann man Kinder alleine zu Hause lassen?
- Geschwisterkinder: Kann man dem älteren Kind die Betreuung der kleineren Geschwister übertragen?
- Betreung mehrerer Kinder: Welche Probleme ergeben sich?
- Wie erkennt man sichere Spielsachen?
- Rollende Spielgeräte: Was ist in welchem Alter zu empfehlen?
- Welche Sicherheitsartikel für zu Hause sind wichtig?
- Gesunde Schlafumgebung: Wie sollten Babys schlafen?
- Ab welchem Alter sind Hochbetten zu empfehlen?
- Welchen Gitterabstand sollten Kinderbetten aufweisen?
- Lauflernhilfen, Gehfrei oder Babywalker: Sinnvolle Förderung oder Gefahr für Kinder?
- Wie lange dauert es, bis heiße Flüssigkeiten schwere Verbrühungen verursachen?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Haushaltschemikalien verschluckt hat?
- Was sollte ich tun, wenn mein Kind Medikamente, Zigaretten oder andere gefährliche Substanzen verschluckt hat?
- Wie können wir unseren Gartenteich sicher machen?
- Wie passe ich den Fahrradhelm für mein Kind korrekt an?
- Wann sollte ein Kinderhelm durch einen neuen ersetzt werden?
- Wir reisen ins Ausland: worauf müssen wir achten?
- Ferien auf dem Bauernhof: Worauf müssen wir achten?
Häufig gestellte Fragen zum Thema Kindersicherheit in Heim und Freizeit
Ab welchem Alter sind Hochbetten zum empfehlen?
Etagenbetten oder Hochbetten sind für Kinder erst ab 6 Jahren geeignet. Diese Empfehlung der Sicherheitsexperten beruht auf der Tatsache, dass spielende und tobende Kleinkinder unter 6 Jahren die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht einschätzen können. Sie stützt sich auch auf die Norm DIN EN 747-1 von 1993, die Sicherheitsanforderungen an Etagenbetten beschreibt und in der u.a. geregelt ist, dass in der Gebrauchsanweisung explizit auf die Gefahr des Herunterfallens von Kindern unter 6 Jahren hingewiesen werden muss.
Wenn Kleinkinder im Haushalt leben oder zu Besuch sind, sollte
ein Hoch- oder Etagenbett gegen Hochklettern gesichert werden – zum
Beispiel, indem die Leiter tagsüber ganz abgenommen wird.
Wer ein Hochbett für Kinder anschafft, sollte auf folgende
Kriterien achten:
Das
Bett sollte ein GS-Prüfzeichen tragen. Dieses Zeichen
erhält es nur, wenn es die in der einschlägigen DIN-Norm
festgelegten Sicherheitskriterien erfüllt.
Hierzu
zählt vor allem eine Brüstungshöhe: Die
Norm schreibt eine Höhe von mindestens 30 cm vor, die vor
nächtlichem Herunterstürzen bewahrt. Da aber das Hochbett
häufig nicht nur Schlaf-, sondern auch Spiel- und Abenteuerplatz
ist, ist zu einer Brüstung von mindestens 60 cm zu raten.
Vorsicht
ist auch bei der Anschaffung der Matratze geboten: Wählt
man ein hohes Modell, ist die Brüstung nicht
mehr hoch genug.
Keine
Federkernmatratzen auf dem Hochbett verwenden! Diese laden zum „Trampolinspringen“ förmlich
ein.
