Ersticken: Essen
Plastiktüten/Kordeln/Spielzeugteile/Schränke/Federbetten
Erstickungsgefahren
drohen selbst bei der Nahrungsaufnahme: Beispielsweise durch zu
große Essensstücke, die vom Kind - weil es heißhungrig
ist oder schnell wieder vom Tisch aufstehen will - unzerkleinert
hinuntergeschlungen werden. Besonders gefährlich sind z.B.
Erdnüsse, die Kleinkinder sich gerne in die Nase stecken oder
die, weil sie schwer zu zerkleinern sind, versehentlich in die
Luftröhre gelangen. Aber auch Flaschenkinder sind gefährdet:
So schlucken Babys beim Trinken aus der Flasche oft eine Menge
Luft, die, wenn sie aus dem Magen wieder ausgestoßen wird,
zum Erbrechen und in der Folge zum Ersticken führen kann.
Bei festen Mahlzeiten das Essen mund- und schlundgerecht zerkleinern;
Nüsse
sollten gemieden werden.
Eine gewisse Ruhe bei Tisch hilft dabei, dass das Essen besser
gekaut (und verdaut) wird.
Damit das Baby sich im Bettchen nach einer Mahlzeit nicht erbricht,
sollte es zunächst immer erst das bekannte ”Bäuerchen” gemacht haben,
bevor es wieder hingelegt wird.
