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Fachtagung "Daten und Strategien zur Verletzungsprävention in Deutschland und Europa"

Im Mai 2007 hat der EU-Gesundheitsministerrat Empfehlunen zur Prävention von Verletzungen und zur Förderung der Sicherheit verabschiedet. Nach diesen Empfehlungen sollen die Mitgliedsstaaten unter anderem die vorhandenen Daten besser nutzen und repräsentative Instrumente zur Überwachung und Meldung von Verletzungen entwickeln. Vor diesem Hintergrund führte die BAG am 14. Februar 2008 auf dem UN-Campus in Bonn eine Fachtagung mit dem Titel „Daten und Strategien zur Verletzungsprävention in Deutschland und Europa“ durch, die vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde.

Die Veranstaltung nahm den Stand der Daten zum Verletzungsgeschehen bei den Hauptrisikogruppen in den Blick: Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sind besonders häufig von unfallbedingten Verletzungen betroffen, Frauen und Kinder von häuslicher Gewalt. Zusammen mit Experten und Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebene sowie Vertretern der EU wurde eine Bestandsaufnahme zur Datenlage vorgenommen und Vereinheitlichungs- und Verbesserungsmöglichkeiten erörtert. Zudem wurde darüber diskutiert, inwieweit einheitliche Daten tatsächlich erreichbar, notwendig und grundlegend für eine gezielte Entwicklung von Präventionsmaßnahmen sind. Zu diesem Zweck fand auch eine Podiumsdiskussion mit renommierten Teilnehmern statt.

Eine schriftliche Tagungsdokumentation ist im September 2008 erschienen und wurde an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer versandt.
Die Publikation können Sie hier downloaden.
Darüber hinaus veröffentlichen wir hier auch  bei der Tagung gehaltenen Fachvorträge und Statements im Einzelnen:

Informationsmaterial

Tagungsprogramm (pdf-Format)

EU-Empfehlung (pdf-Format)

Vorträge und Statements nach Tagungsprogramm

Begrüßung Dr. Stefanie Märzheuser (pdf-Format)
Präsidentin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Grußwort Dr. Dafina Dalbokova (pdf-Format)
Vertreterin des WHO-Zentrums Bonn

Grußwort Dr. Horst Peretzki (pdf-Format)
Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit

Einführung: Prävention von Verletzungen und Förderung von Sicherheit in Europa (pdf-Format)
Horst Kloppenburg, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der EU-Kommission

Grundsatzreferat: Verletzungsbezogene Daten in Deutschland und Europa - Bestand und Bedarf (pdf-Format)
Dr. Karl Kuhn, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Vortrag: Erfassung von Unfällen bei Kindern und Erwachsenen in den Surveys des Robert Koch-Instituts (pdf-Format)
Dr. Anke-Christine Saß, Robert Koch-Institut

Vortrag: Seniorinnen und Senioren als Risikogruppe für Verletzungen - Daten zum Unfallgeschehen im Alter aus der LARES Studie der WHO, Projekt "Housing and Health" (pdf-Format)
Matthias Braubach, WHO Europäisches Zentrum für Umwelt und Gesundheit

Vortrag: Daten für die Prävention - Erfassungssysteme zu Verletzungen durch Unfälle und Gewalt in den Ländern (am Beispiel des Landes Brandenburg) (pdf-Format)
Dr. Gabriele Ellsäßer, Landesgesundheitsamt Brandenburg

Vortrag: Verfügbare Daten zu häuslicher Gewalt gegen Frauen (pdf-Format)
Petra Brzank, SOPHI Social Science and Public Health Institute, Berlin

Statements: Chancen und Grenzen bestehender Datenerfassungssysteme - Verletzungen und deren Erfassungsmöglichkeiten in den zentralen Bereichen:

  • Stationäre Versorgung, Dr. Johann Böhmann, Kliniken Delmenhorst (pdf-Format)
  • Ambulante Versorgung, Dr. Dominik Dietz, IKK-Bundesverband (pdf-Format)
  • Kindergärten und Schulen, Kurt Scherer, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
    Statement (pdf-Format)
    Vortrag (pdf-Format)
  • Unfälle im Alter - Schwerpunkt Stürze und Folgen, Dr. Andrea Icks, Ärztekammer Nordrhein
    Statement (pdf-Format)
    Vortrag (pdf-Format)
  • Produktsicherheit, Peter Wanders, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (pdf-Format)


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