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Schulranzen mit Reflektoren schützen vor Verkehrsunfällen

Presse > Pressemitteilungen > 16/2006

Gut sichtbar wie ein Glühwürmchen

Schulranzen mit Reflektoren schützen vor Verkehrsunfällen – Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. gibt Tipps

Bonn. Nebeliges Dämmerlicht schon frühmorgens – wenn Schulkinder im Winter draußen unterwegs sind, müssen sie sich gut sichtbar kleiden, damit kein Unfall passiert. Rund 70 Prozent der Schulwegunfälle von sechs- bis 14-jährigen Kindern, die als Fußgänger unterwegs sind, ereignen sich in den dunklen Monaten Oktober bis März.

Autofahrer nehmen Fußgänger bei schlechten Sichtverhältnissen erst sehr spät wahr. „Wer dunkel gekleidet im winterlichen Dämmerlicht unterwegs ist, kann erst dann gesehen werden, wenn die Entfernung nur noch ca. 25 Meter beträgt“, sagt Martina Abel von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Eine viel zu kurze Distanz, um als Autofahrer im Notfall noch richtig und schnell zu reagieren. Selbst bei geringerem Fahrtempo ist dann ein Unfall häufig unvermeidbar.

Reflektierende Kleidung ist ein guter Schutz

Einen guten Schutz gegen zu spätes „Gesehen-Werden“ bietet Kleidung mit speziellen reflektierenden Materialien z.B. an Jacken, Mützen, Schuhen und Schulranzen. Praktisch – weil je nach Körpergröße verstellbar – sind auch fluoreszierende Sicherheitskragen oder -gurte, die über die Kleidung angelegt werden. Damit sind Schulkinder bereits auf über 150 Meter Entfernung zu sehen. Ein Autofahrer hat also Zeit, sich auf sie einzustellen.

Strenge Normen für Schulranzen

Die DIN-Norm 58 124 stellt seit Februar 2001 strenge Anforderungen an die optische Warnwirkung von Schulranzen, damit die Schüler in Dunkelheit und Dämmerung von Autofahrern frühzeitig gesehen werden. Darin ist genau definiert, wie groß die Flächen und wie stark die Leuchtkraft der reflektierenden Materialien auf dem Schulranzen sein müssen. So ist vorgeschrieben. dass mindestens 20 Prozent der Flächen der Vorder- und Seitenteile aus fluoreszierendem Material und mindestens 10 Prozent dieser Flächen aus retroreflektierendem Material bestehen.

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister. Hauptförderer ist Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln.

Pressekontakt
Karoline Becker
Tel. 0228 207 27 27
Fax 0228 207 27 28
E-Mail: presse@kindersicherheit.de
Internet: www.kindersicherheit.de

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