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Motiv des Kindersicherheitstages 2005 - Kinder auf Hüpfbällen
Presse > Pressemitteilungen > 19/2005

BAG Mehr Sicherheit für Kinder ruft Grundschulen zur Teilnahme auf

Bundesweiter Wettbewerb: „Gehüpft wie gesprungen: Bewegung fördern - Unfälle vermeiden“

Bonn, 22. 08. 05 – Die Bundesarbeitsgemeinschaft BAG Mehr Sicherheit für Kinder ruft zu einem bundesweiten Wettbewerb auf, an dem alle Grundschulen teilnehmen können. Thema: „Gehüpft wie gesprungen: Bewegung fördern – Unfälle vermeiden“. Gesucht werden neue, interessante Ideen, die zeigen, wie körperliches Geschick und motorische Fertigkeiten dazu beitragen können, Unfälle zu verhindern. Teilnehmen können alle ersten bis vierten Klassen. „Unfallverhütung geht nicht nur Eltern und Familien etwas an“, erklärt dazu BAG Geschäftsführerin Martina Abel, „auch Lehrerinnen und Lehrer können dazu beitragen. Mit unserem Wettbewerb wollen wir Schulen dazu animieren, sich mit diesem wichtigen Thema auseinander zu setzen.“

Bei der Umsetzung des Themas sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eingereicht werden können Gedichte und Lieder, Videos oder Choreografien von Tänzen, Videos von Theaterstücken oder Performances, aber auch Bilder oder Geschichten. „Wichtig ist, dass der Beitrag konkrete Bewegungsanregungen aufzeigt und die längerfristige Projekt-Erfahrung dokumentiert“, erläutert Abel. Um die Teilnehmer (Klassen, Projektgruppen oder Arbeitsgemeinschaften) bei ihrem Projekt zu unterstützen, bietet die BAG ihnen fachliche Begleitung sowie unterstützende Materialien an.

500 Euro für die Klassenkasse

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2006. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten wird aus den eingereichten Beiträgen drei Hauptgewinner auswählen, die jeweils 500 Euro für die Klassenkasse erhalten. Außerdem werden sieben weitere Preisträger mit je 200 Euro belohnt. Die Hauptgewinner werden nach Berlin eingeladen und können ihre Beiträge auf dem Kindersicherheitstag 2006 präsentieren. Weitere Informationen sowie das Bestellcoupon für die Teilnahmeunterlagen finden sich im Internet unter www.kindersicherheit.de

Bagatellunfälle – ein Gesundheitsrisiko

„Mitmachen lohnt sich nicht nur, weil Preise winken“, betont Martina Abel. „Wir gehen davon aus, dass die Schulen Teil einer Gemeinschaftsaktion werden, die den Präventionsgedanken in die Gesellschaft trägt.“ Unfälle, so erläutert sie weiter, sind für Kinder Gesundheitsrisiko Nummer 1. Gerade die so genannte Bagatellunfälle - in der Wohnung, auf dem Schulhof, in der Freizeit - lassen sich vermeiden.

Möglich ist dies unter anderem durch gezielte Bewegungsförderung. „Aus wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass eine gut ausgebildete Motorik Grundlage für ein gutes Körpergefühl und eine realistische Einschätzung der eigenen körperlichen Fähigkeiten ist. Gerade im Alter von sieben bis zwölf Jahren werden wichtige Grundlagen für die weitere motorische Entwicklung gelegt“, erklärt Abel.

Allerdings, so die Geschäftsführerin abschließend: „Wir wissen auch, dass viele Kinder nicht genügend Bewegungsmöglichkeiten haben.“ Ursache dafür sind nicht nur beengte Wohnverhältnisse in den Städten. Auch der moderne Lebensstil trägt nach Ansicht von Experten zum Bewegungsmangel bei. Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gefahren statt zu Fuß zu gehen. Außerdem verbringen sie oft ihre Freizeit mit Fernsehen oder Computerspielen.

Zur „Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“:

Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ (BAG), Bonn, ist ein bundesweit tätiger Verein. Hauptförderer ist Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister.

Pressekontakt

Karoline Becker
Tel. 0228 207 27 27
Fax 0228 207 27 28
E-Mail: presse@kindersicherheit.de
Internet: www.kindersicherheit.de

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